Märchenerzähler Karl-Heinz Schudt zu Gast in der Regionalbibliothek

Zeit für Märchen - Märchenerzähler Karlheinz Schudt

http://www.maerchenfest.de/

Liebe Erzieher und Lehrer: Willkommen im Märchen-Tipi!

Am 18.10.2017 ist der Märchenerzähler Karl-Heinz Schudt in der Bibliothek zu Gast.

Um 9.30 Uhr, 10.15 Uhr und 11.00 Uhr erzählt und spielt er 30 Minuten lang Märchen. Gern können Sie dazu Ihre Kindergartengruppen oder Schulklassen bis zur 2. Klasse anmelden.

Der Eintritt kostet 1,00 € pro Teilnehmer.

Falls Sie Interesse daran haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit Elke Riedel auf:
elke.riedel@neubrandenburg.de oder unter 0395 555-1318

Einladung für ehrenamtliche Vorlesepaten

Sie sind ehrenamtlicher Vorlesepate oder beabsichtigen es zu werden? Dann wäre der Märchenworkshop mit dem Märchenerzähler Karl-Heinz Schudt etwas für Sie!

Wann?
Am 18.10.2017 14.30 Uhr – 17.30 Uhr
Was? 
Freies Erzählen von Märchen üben. Wie erzähle ich Märchen richtig? Die Weisheit der Märchen erfahren.
Wo?   
Im Veranstaltungsbereich der Regionalbibliothek

Dieser Workshop ist für ehrenamtliche Neubrandenburger Vorlesepaten kostenlos.
Anmelden bitte bei elke.riedel@neubrandenburg.de oder unter Elke Riedel 0395 555-1318.

Lesetipp: Spiritualität, Buddhismus, Meditation und Achtsamkeit

Hallo liebe Lesefreunde, ich bin Andreas und absolviere in der Regionalbibiliothek Neubrandenburg ein dreiwöchiges Praktikum. Heute möchte ich euch meine persönliche Leseempfehlung mitteilen – den Bestand Religionen/Esoterik zu Spiritualität, Buddhismus, Meditation, Achtsamkeit etc. Mir ist dieses Thema sehr wichtig, denn in unserer schnelllebigen Zeit, vollgepack mit Sinneseindrücken und Konfrontationen, ist es wichtig eine innere Balance/Ausgeglichenheit im Alltag zu haben bzw. zu finden, für ein gestärktes Bewusstsein zu sich selbst, aber auch um Stress vorzubeugen, zu bessern oder gar zu heilen. Eine sehr wichtige Grundinstanz ist dabei die Achsamkeit im täglichen Leben, also im Hier und Jetzt mit seinen Bewusstsein anwesend zu sein. Man kann sich an jedem Ort daran üben, ob Schule, Arbeitsplatz oder zuhause. Die Achtsamkeit spielt im Buddhismus eine tragende Rolle und ist Kernelement der Meditation. Menschen, die bereits ein Thema mit Stress haben, können durch Achtsamkeit lernen, ihn zu reduzieren und besser damit umzugehen. Für alle anderen dient eine achtsame Lebensweise zur Vorbeugung, wirkt positiv auf die bisherige Lebensweise oder um einfach mal eine andere Sicht auf die Dinge des Lebens zu bekommen und zu reflektieren. Es ist ein Lernprozess, der einsetzt, den Umgang mit sich selbst und seinen Mitmenschen, sowie mit Stress und negativen Gefühlen zu ändern. Für mich ist es eine wertvolle Bereicherung in meinem Leben.

Ich hoffe, ich konnte euer Interesse wecken und vielleicht schaut ihr euch mal die Neuerwerbungen im Bestand Religionen/Esoterik an …es lohnt sich!

Die Stadt Neubrandenburg ist Gastgeber der 10. polnisch-deutschen Bibliothekskonferenz der Vereinigung Westpommerscher Bibliotheken und des Deutschen Bibliotheksverbandes Mecklenburg-Vorpommern

Am 13. und 14. September 2017 ist Neubrandenburg Gastgeber der 10. polnisch-deutschen Bibliothekskonferenz der Vereinigung Westpommerscher Bibliotheken und des Deutschen Bibliotheksverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Dieses deutsch-polnische Begegnungs- und Weiterbildungs-Angebot für Bibliothekarinnen und Bibliothekare öffentlicher und wissenschaftlicher Bibliotheken aus der Pomerania-Region findet jährlich abwechselnd in der Woiwodschaft Westpommern / województwo zachodniopomorskie in Polen und im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern statt.

2017 wird die Konferenz erstmals in Neubrandenburg ausgerichtet und gemeinsam vorbereitet von den Bibliotheken der Partnerstädte Koszalin und Neubrandenburg, von Koszalińska Biblioteka Publiczna und Regionalbibliothek sowie Hochschulbibliothek Neubrandenburg.

Silvio Witt, Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg, freut sich besonders, die Konferenz-Teilnehmer in Neubrandenburg zugleich erstmalig in seiner Funktion als Landesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes Mecklenburg-Vorpommern in begrüßen zu dürfen. Die Konferenz wird eröffnet mit einem Grußwort von Patrick Dahlemann, Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern.

In diesem Jahr diskutieren polnische und deutsche Bibliothekarinnen und Bibliothekare über Impulse des IFLA-Weltkongresses 2017 in Wroclaw für Bibliotheken in der Euroregion Pomerania, tauschen praktische Erfahrungen aus und setzen sich mit zukunftsrelevanten Fachthemen auseinander.

Das Neubrandenburger Konferenz-Thema korrespondiert mit dem Slogan „Neubrandenburg – Stadt der vier Tore“: Es geht um internetbasierte „Tore zur Information“, um regionale, nationale und internationale Informations-Portale, die innovative Informationsangebote für Bildung, Kultur, Wissenschaft, Bürgerinformation und Zivilgesellschaft bereitstellen.

Die Fachvorträge beschäftigen sich mit Informations-Portalen wie z.B.: Lenné- Gärten und Parks in Deutschland und Polen, Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern, Onleihe – Verbund der Öffentlichen Bibliotheken in MV oder historische Kirchenbibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern.

Außerdem geht es – am aktuellen Beispiel der Regionalbibliothek und der Hochschulbibliothek Neubrandenburg – um ganz praktischen Erfahrungsaustausch zur Zukunft der konzeptionellen Arbeit in öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken und deren Bezug zu Anforderungen an Bau bzw. Modernisierung und Einrichtung von Bibliotheken.

Gemeinsam erkunden die Teilnehmer der Bibliothekskonferenz außerdem die Stadt Neubrandenburg, erfahren vielfältige historische Bezüge zur polnisch-deutschen Geschichte und lernen dabei auch erfolgreiche polnisch-deutsche Pomerania-Projekte in der Kreisstadt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte kennen.

Programm der polnisch-deutschen Bibliothekskonferenz

Uwe Johnson-Tage 2017

Die Uwe Johnson-Tage 2017

werden am 18.09.2017 in der Neubrandenburger Regionalbibliothek eröffnet durch Prof. Carsten Gansel, Vorsitzender der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft und Dr. Tilmann Wesolowski, Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow.

Herzlich laden Mecklenburgische Literaturgesellschaft e.V. und Neubrandenburger Regionalbibliothek ein zu drei Veranstaltungen in der Regionalbibliothek:

18.09.2017 · 19 Uhr · Jan Koneffke: Ein Sonntagskind       

Die Uwe Johnson-Tage 2017 werden am 18.09.2017 in der Neubrandenburger Regionalbibliothek eröffnet durch Prof. Carsten Gansel, Vorsitzender der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft und Dr. Tilmann Wesolowski, Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow. Zu Gast ist Autor Jan Koneffke, der 2016 für den Roman „Ein Sonntagskind“ mit dem Uwe Johnson-Preis ausgezeichnet wurde. In seiner Dankesrede überlegte er u. a. : „Uwe Johnson, der, wie seine Marie und Gesine, aus dem deutschen Osten kam, wandte sich mit ihnen, den von der deutschen Geschichte Vertriebenen, Mitte der 60er Jahre nach Westen: New York. … Johnson schuf mit seinen Jahrestagen das Gegenstück zu einem stumpfen Antiamerikanismus, den die deutsche Linke nach dem Krieg von der deutschen Rechten übernahm. Ich stammte aus dem Westen. Und wandte mich, vier Jahre nach der Wiedervereinigung, erst dem Süden, und bald dem Südosten zu. Mit Sicherheit war dieser neuerworbene exzentrische Aufenthaltsort ein Gewinn. Nun begann ich, mir die Fragen zu stellen, die Marie ihrer Mutter gestellt hatte. Die Familiengeschichte musste auf den Prüfstand – und damit meine eigene Geschichte.“ Dr. Gundula Engelhard moderiert Autorenlesung und Gespräch.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft mit der Regionalbibliothek Neubrandenburg im Rahmen der Uwe Johnson-Tage 2017. Karten gibt es an der Abendkasse zu 5 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, Reservierung  ist möglich per Telefon 0395 5441671 oder Mail pegasus-mlg@gmx.de.

© Bastei Lübbe

AUSVERKAUFT
20.09.2017 · 19 Uhr ·
Mathias Kopetzki: Bombenstimmung – Wenn alle denken, du bist der Terrorist, Autorenlesung

Ob am Strand, im Zug, in der Schule, oder gar bei der ersten Begeg­nung mit der leiblichen Mutter – Schauspieler Mathias Kopetzki („Alarm für Cobra 11“, „Soko Köln“, etc.) hat im Lauf seines Lebens schon die absurdesten Geschichten erlebt, die ihn immer wieder daran erinnern, dass er „nicht ganz deutsch“ ist und als „Ausländerkind“ adoptiert wurde.

Mit schwarzem Humor, viel Ironie und zugleich hoch emotional erzählt er nun von kleinen Sticheleien und großen Kränkungen, seltsamen Verwechslungen und von skurrilen Begegnungen mit begriffsstutzigen Sicherheitsleuten, unbelehr­baren Lehrern bis hin zu überfreundlichen Flüchtlingshelfern.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft mit der Regionalbibliothek Neubrandenburg im Rahmen der Uwe Johnson-Tage 2017. Karten gibt es an der Abendkasse zu 5 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, Reservierung  ist möglich per Telefon 0395 555-1324 oder Mail auskunft.bibl@neubrandenburg.de.

25 09.2017 · 19 Uhr · Heinrich Gerlach: Odyssee in Rot . Vortrag und Diskussion von und mit Prof. Dr. Carsten Gansel

Die Entdeckung von Heinrich Gerlachs „Durchbruch bei Stalingrad“ in einem russischen Archiv durch Carsten Gansel war ein großer Bucherfolg. Der Roman stand mehre Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste, Übersetzungen ins Nieder­ländische und Französische folgten. Jetzt wird der Herausgeber mit der „Odyssee in Rot“ jenen Dokumentarroman und bisher unveröffentlichtes Material aus zahlreichen russischen Archiven vorstellen, das den Weg von Heinrich Gerlach durch russische Kriegsgefangenenlager beschreibt. Anhand der von ihm aufgefundenen Tagebücher Gerlachs wird er zeigen, wie schwer dieser es nach seiner Entlassung und Flucht in der BRD hatte, wo er statt als Widerstandsheld erst einmal als Verräter galt.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft mit der Regionalbibliothek Neubrandenburg im Rahmen der Uwe Johnson-Tage 2017. Karten gibt es an der Abendkasse zu 5 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, Reservierung  ist möglich per Telefon 0395 5441671 oder Mail pegasus-mlg@gmx.de.

AUSVERKAUFT „Bombenstimmung – Wenn alle denken, du bist der Terrorist“ : Autorenlesung mit Mathias Kopetzki in der Regionalbibliothek

© Bastei Lübbe

Mit seinem druckfrischen Buch „Bombenstimmung – Wenn alle denken, du bist der Terrorist“ ist Mathias Kopetzki am 20.09.2017 um 19 Uhr in der Regionalbibliothek zu Gast.

Ob am Strand, im Zug, in der Schule, oder gar bei der ersten Begeg­nung mit der leiblichen Mutter – Schauspieler Mathias Kopetzki („Alarm für Cobra 11“, „Soko Köln“, etc.) hat im Lauf seines Lebens schon die absurdesten Geschichten erlebt, die ihn immer wieder daran erinnern, dass er „nicht ganz deutsch“ ist und als „Ausländerkind“ adoptiert wurde. Mit schwarzem Humor, Ironie und zugleich hoch emotional erzählt er von kleinen Sticheleien und großen Kränkungen, seltsamen Verwechslungen und skurrilen Begegnungen mit begriffsstutzigen Sicherheitsleuten, unbelehr­baren Lehrern bis hin zu überfreundlichen Flüchtlingshelfern.

© Matti Hillig

Mathias Kopetzki wurde 1973 in Osnabrück geboren, Schauspielstudium von 1994-98 am Salzburger Mozarteum, feste Theaterengagements am Berliner Ensemble, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Graz und Volkstheater Rostock, Gastverträge u.v.a. an der Dresdner Semperoper, den Salzburger Festspielen, Wiener Festwochen, am Bremer Theater, Theater Essen, Oldenburgischen Staatstheater, arbeitet für Film, Fernsehen, Rundfunk und als Synchronsprecher, tourt mit Eigenproduktionen durch Deutschland — und schreibt Bücher.

Mathias Kopetzki wuchs in den 70er Jahren in einem kleinen Örtchen in Niedersachsen auf. Mit fünf Jahren erfuhr er durch Zufall, dass er adoptiert wurde und ausländischer Herkunft ist. Aufgrund seiner exotischen Erscheinung stolpert er im Laufe seiner Kindheit und Jugend immer wieder über befremdliche Reaktionen bis hin zu offenen Rassismus. Auf unterschiedliche Weise gelingt es ihm, sich dagegen zu behaupten – doch auch als Erwachsenem widerfahren ihm zuweilen absurde Erlebnisse, in denen er als Projektion für fremdenfeindliche Ängste, Vorurteile oder Sehnsüchte herhalten muss. Mit viel Humor erzählt Mathias Kopetzki von Fremdsein und Selbstbehauptung, von der jahrelangen Suche nach Identität, seine berührende und spannende Geschichte.

Ein humorvoller Denkanstoß zur Interkulturellen Woche 2017 und eine Veranstaltung im Rahmen der Uwe Johnson-Tage 2017.