Freude am Lesen wecken

Die Stadt Neubrandenburg und die Regionalbibliothek möchten Kindern die Freude am Lesen näher bringen. Um bei Vorschulkindern sowie Schülern und Schülerinnen der  1. und 2. Klasse die Lesefreude zu wecken und die Lesekompetenz zu stärken, sollen Medienkisten für ehrenamtliche Lesepaten in den Wohngebieten zur Verfügung stehen.

Dank der finanziellen Unterstützung des Leserhilfswerkes des Nordkuriers konnten heute am 20. September 2016, dem Weltkindertag, zehn gefüllte und gestaltete Bücherkisten übergeben werden.

So erhalten in der Oststadt das Stadtteilbüro und die Pädagogische Werkstatt des Quadratkilometer Bildung, auf dem Datzeberg Caribuni/ Toni e.V. und das Stadtteilbüro, die Oase im Reitbahnviertel, die St. Michael Gemeinde im Vogelviertel und das Quartiersmanagement in der Ihlenfelder Vorstadt Medienkisten. In der Südstadt bekommen der Jugendtreff Connex sowie das Haus der Familie im Katharinenviertel weitere Medienkisten.

Neubrandenburg feiert 150 Jahre Feuerwehr

feuerwehr-1„Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ – ein Kinderbuch-Klassiker aus den 60er Jahren erfreut seit dem ersten Erscheinen viele kleine und große Bücherfreunde. In vielen Auflagen erschienen, ist er auch heute noch ein Ausleih-Hit in der Kinderbibliothek Neubrandenburg. Bücher zum Thema Feuerwehr stehen darüber hinaus hoch im Kurs bei Kindern und als Sachbücher in der Erwachsenenbibliothek. Die Regionalbibliothek hält ständig eine fundierte Auswahl an Feuerwehr-Büchern für Jedermann bereit.  Sach- und Kinderbücher zum Thema sind ebenfalls Bestandteil der historischen und regionalen Sammlungsbestände. Eine kleine Auswahl aus diesem breiten Angebot ist im Erdgeschoss der Bibliothek unter dem Motto „Feuerwehr-Geschichte(n)“ bis Ende Oktober ausgestellt. Alle Bibliotheksbesucher haben die Möglichkeit, zu Öffnungszeiten der Bibliothek einen  Blick auf die verschiedenen  Medien zum Thema Feuerwehr zu werfen. Ein Tipp für Vorleser und Feuerwehrliebhaber! feuerwehr2

 

 

Uwe-Johnson-Tage 2016

Die Mecklenburgische Literaturgesellschaft veranstaltet gemeinsam mit der Verlagsgruppe Nordkurier, der Kanzlei Gentz und Partner und der Barlachstadt Güstrow vom 19. September bis zum 11. Oktober die UWE · JOHNSON · TAGE 2016 zum Thema Uwe Johnson und der Journalismus

In der Regionalbibliothek Neubrandenburg finden 3 interessante Veranstaltungen statt:

Dienstag, 20. September 2016, 19.30 Uhr

Eröffnung durch Prof. Carsten Gansel, Vorsitzender der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft und Dr. Tilmann Wesolowski, Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow

Feridun Zaimoglu liest aus seinem neuen Roman „Siebentürmeviertel“ – vorgestellt und befragt vom Literaturkritiker Michael Hametner

Feridun Zaimoglu, Jahrgang 1964, ist ein türkisch-stämmiger deutscher Schriftsteller. Mit seinem literarischen Debüt mit Kanak Sprak (1995) hat sich Zaimoglu als Sprecher der Kinder von türkischen Gastarbeitern einen Namen gemacht. In den späteren Romanen Liebesbrand (2008) und Hinterland (2009) ist Zaimoglu auf überzeugende Weise der romantischen deutschen Literaturtradition gefolgt. In seinem im Vorjahr erschienenen Roman Siebentürmeviertel lässt er sowohl einen harten wie einen romantischen Erzählton erkennen.

Zaimoglu erzählt von Deutschen, die in der dunklen Zeit des Dritten Reichs als Flüchtlinge auf die Hilfe anderer Länder angewiesen waren. Welchen Weg der deutsche Junge namens Wolf in der Gastfamilie von Abdullah Bey im Siebentürmeviertel von Istanbul nimmt, macht den Roman spannend und bewegend.

Donnerstag, 22. September 2016,  19.30 Uhr

Der Weltbestseller „Kleiner Mann – was nun?“ in der Urfassung

Vortrag von Prof. Dr. Carsten Gansel

Die eben erschienene Neuausgabe von Hans Falladas berühmtestem Roman »Kleiner Mann – was nun?« (1932) präsentiert erstmals die Urfassung und zeigt, dass der Autor bei der Niederschrift Probleme klarer sah und nuancierter abwog, als man es Anfang der dreißiger Jahre zu drucken wagte. Umfangreiche Archivrecherchen ergaben, wie erheblich die Abweichungen von Falladas Original zur bislang bekannten Ausgabe sind. Im Nachwort geht Carsten Gansel vor allem auf die in der Erstveröffentlichung fehlenden 100 Seiten ein.

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19.30 Uhr

Franz Fühmann. Ein Fremdling in seiner Wahlheimat DDR

Vortrag von Dr. Matthias Braun, Berlin

Franz Fühmann – Dichter, Nacherzähler und Herausgeber, Lyriker und Kinderbuchautor und auch zeitweiliger Funktionär – war zeit seines Lebens ein Suchender, der seine mehrfachen Wandlungen in einzigartiger Weise literarisch aufgearbeitet hat.

Der Vortrag geht vornehmlich Franz Fühmanns tragischem Ringen nach, den Widerspruch zwischen Doktrin und Dichtung zu überwinden, und beleuchtet seine Sicht auf Öffentlichkeit und Medienlandschaft in der DDR.

Paul Friebe, Violoncello, historische Aufnahmen

Immer wieder gibt es kleinere Schenkungen für die Regionalbibliothek.

So auch dieser „musikalische Leckerbissen“: Paul Friebe, Violoncello, historische Aufnahmen.cd-cover-08-09-16

Paul Friebe war von 1949 – 1968 Solocellist des Großen Rundfunkorchesters Leipzig. Wie uns sein Enkel Dr. Hans-Reinhard Hunger mitteilte, sind in dieser Zeit zahlreiche Tonaufnahmen mit Paul Friebe entstanden. Nach Auskunft von Herrn Dr. Hunger sind leider nur noch wenige Tonaufnahmen erhalten geblieben.

Nun hat sein Enkelsohn in Erinnerung an den damals bekannten Cellisten, Paul Friebe, die erhaltenen Aufnahmen in Lizenz besorgt und eine CD produziert.

Ein Exemplar stellte Dr. Hunger der Regionalbibliothek zur Verfügung.

Mein Tipp: Lassen Sie sich von den warmen Tönen des Cellos in die Welt der Musik entführen.

Auf dem Cover ist zu lesen (Zitat): „Aus einer Kritik der Leipziger Volkszeitung nach einem Konzert „Zauber der Musik“ am 19.11.1961 in der Kongresshalle Leipzig (Romanze aus dem Konzert für Violoncello und Orchester von Hans Hendrik Wehding):

„Paul Friebe spielte das Stück, an dem die musikalische Entwicklung der letzten fünfzig Jahre spurlos vorüber gegangen zu sein scheint, tonschön, reif im Technischen und mit tiefem Einfühlungsvermögen. Die Zuhörer zeigen sich mit Recht sehr begeistert und so wurde wieder einmal bewiesen, dass es mit dem „Zauber der Musik“ seine Richtigkeit hat.“

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Musikbibliothek, Angelika Hohm

Ein Bibliotheksausweis für die Schultüte

Fibo

Unser Maskottchen Fibo

Liebe Eltern eines Schulanfängers!

Bald beginnt für Ihr Kind ein neuer Lebensabschnitt. Sicher freut es sich darauf, selbst lesen und schreiben zu können.

Gerade für Leseanfänger gibt es eine große Menge an Kinderbüchern, die Sie unter der Kennzeichnung I J 0 (Bilderbücher) – I Z (Sachbücher) finden. Die „I“ steht für den gelben Streifen auf dem Buchrücken.

Bibliotheksausweis für Kinder 2016

Bibliotheksausweis für Kinder

Damit Ihr Kind selbst aus dem Kinderbuchbestand auswählen kann, braucht es einen Bibliotheksausweis.

Unser Tipp: „Schenken“ Sie Ihrem Schulanfänger diese Karte, vielleicht ist ja in der Schultüte noch etwas Platz?

Die Anmeldung und das Ausleihen von Medien sind für Ihr Kind kostenlos. Sie müssen nur darauf achten, ein Anmeldeformular auszufüllen und sich auszuweisen, sowie die entliehenen Medien fristgemäß wieder abzugeben.

Passend zum neuen Schuljahr können Sie hier einen Stundenplan für Ihr Kind herunterladen. Dieser wurde von der vielfach ausgezeichneten Illustratorin und Kinderbuchautorin Nadia Budde gestaltet.

Übrigens haben wir auch eine Auswahl an Bastelanleitungen für Schultüten im Bestand.

Herzliche Grüße aus der
Kinderbibliothek