Archiv des Autors: HBirkenkampf

Annalise-Wagner-Preis 2018

Die Annalise-Wagner-Stiftung freut sich ab sofort auf Vorschläge und Eigenbewerbungen für den mit 2.500 Euro dotierten Annalise-Wagner-Preis 2018.

Es geht um Texte, die inhaltlich Bezug nehmen auf die Region Mecklenburg-Strelitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte oder die von Autoren verfasst wurden, welche in dieser Region leben.

Für junge Autorinnen und Autoren bis 27 Jahre gibt es zusätzlich eine Chance auf den Annalise-Wagner-Jugendpreis.

Gefragt ist dabei Sachliteratur genauso wie Belletristik oder Kinder- und Jugendliteratur.

Willkommen sind Publikationen aus den letzten drei Jahren und neue Manuskripte.

Gespannt sind die Jury-Mitglieder sowohl auf Vorschläge von Leserinnen und Lesern als auch auf Eigenbewerbungen von Autorinnen und Autoren.

Einzusenden sind der Text und ein kurzes Anschreiben (beides wird nach der Juryarbeit zurückgegeben) an folgende Adresse:

Annalise-Wagner-Stiftung, c/o Regionalbibliothek Neubrandenburg, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg.

Einsendeschluss ist am 15. März 2018.

Gefördert wird der 27. Annalise-Wagner-Preis durch die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin.

Mehr Informationen gibt es unter www.annalise-wagner-stiftung.de
oder direkt bei der Annalise-Wagner-Stiftung (Ansprechpartnerin: Heike Birkenkampf ) per eMail stiftung.bibl@neubrandenburg.de und Telefon 0395 / 5551333.

Download Ausschreibung Annalise-Wagner-Preis 2018 (PDF)

Ausschreibung des 26. Annalise-Wagner-Preises

LOGO_AnnaliseWagnerStiftungDie Annalise-Wagner-Stiftung schreibt den Annalise-Wagner-Preis 2017 aus.
Bewerbungen und Vorschläge sind ab sofort willkommen!
Einsendeschluss ist am 15. März 2017.

Die Annalise-Wagner-Stiftung aus Neubrandenburg schreibt zum 26. Mal ihren Literaturpreis aus, den mit 2.500 Euro dotierten Annalise-Wagner-Preis. Für Texte junger Leute gibt es zusätzlich die Chance auf den Annalise-Wagner-Jugendpreis. Ab sofort können Vorschläge und Bewerbungen eingereicht werden, Einsendeschluss ist am 15. März 2017.

annalisewagner_1903bis1986Gesucht werden Texte, die inhaltlich Bezug nehmen auf die Region Mecklenburg-Strelitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte oder die von Autoren verfasst wurden, welche in dieser Region leben. Dabei ist Belletristik genauso gefragt wie wissenschaftliche oder populärwissenschaftliche Sachliteratur und Kinder- und Jugendliteratur. Willkommen sind Publikationen aus den letzten drei Jahren und neue Manuskripte.

Die Jury ist gespannt auf eigene Bewerbungen von Autorinnen und Autoren, aber genauso auf Vorschläge von Leserinnen und Lesern. Einzureichen ist einfach ein Exemplar des Textes (das nach der Juryarbeit zurückgegeben wird) und ein kurzes Anschreiben an folgende Adresse: Annalise-Wagner-Stiftung, c/o Regionalbibliothek Neubrandenburg, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg.

Die Annalise-Wagner-Stiftung ist ein Vermächtnis der verdienstvollen Heimatforscherin und Autorin Annalise Wagner (1903 – 1986), wurde 1991 in Neubrandenburg als erste neue Kulturstiftung im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern errichtet und macht mit dem Annalise-Wagner-Preis aufmerksam auf den Beitrag von Texten zum kollektiven Gedächtnis der Region. Mehr Informationen zur Annalise-Wagner-Stiftung und zum Annalise-Wagner-Preis gibt es auf der Homepage http://www.annalise-wagner-stiftung.de/ oder direkt bei der Geschäftsstelle der Annalise-Wagner-Stiftung (Kontakt: stiftung.bibl@neubrandenburg.de oder Telefon 0395  555-1333).

… und hier finden Sie die Ausschreibung des 26. Annalise-Wagner-Preises als PDF.

„Jochen, schaff dir eine Kuh an“ – das neue Buch von Pauline de Bok

Am 9. Juni 2016 war in der Regionalbibliothek die niederländische Autorin, Übersetzerin und Journalistin Pauline de Bok zu Gast, las vor mehr als 50 Besuchern zum ersten Mal aus ihrem Manuskript „Jochen, schaff dir eine Kuh an“ und erzählte im Gespräch mit Dr. Rolf Voß über die Entstehung dieser „Geschichten aus Fürstenhagen“. Nun gibt es eine gute Nachricht für alle, die neugierig sind auf authentische Geschichten aus der siebenhundertjährigen Dorfgeschichte zwischen 1315-2015 – und auf Bilder vom Leben der Menschen in Fürstenhagen, „als dürfe man durch einen Spalt in die Zeit blicken…“ (P. de Bok).

Cover_Buch_paulinedebok_GutConowPauline de Boks Buch erscheint im August 2016! Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit: http://www.jochenschaffdireinekuhan.de/

In der Information des Herausgebers Gut Conow heißt es:

Fürstenhagen, ein Dorf am Rande Mecklenburgs, direkt an der brandenburgischen Grenze gelegen. Nicht einmal hundert Einwohner gibt es hier. Doch auch in diesem Mikrokosmos hat sich das große Weltgeschehen abgebildet. In einem kaleidoskopischen Buch nähert sich Pauline de Bok dem Dorf. Mit bewundernswerter Akribie stöberte sie ihr Material  in Chroniken, Reiseberichten, Briefen, Presseberichten und Stasi-Akten  auf. Insbesondere Letztere, so entdeckte sie, werfen ein enthüllendes Licht auf das raue, tagtägliche Nachkriegsleben. Das Buch durchmisst sieben Jahrhunderte. Der Schwerpunkt liegt aber im letzten Jahrhundert. Denn ab dann konnte sie über die vielschichtigen, widersprüchlichen Erinnerungs-Bruchstücke der Zeitzeugen verfügen – über Oral History also.

Pauline de Bok, eine niederländische Autorin, wohnt zeitweise auf dem mecklenburgischen Land.  Über das Vorwerk, wo sie dann lebt, verfasste sie das Buch »Blankow oder Das Verlangen nach Heimat«.  Es wurde 2010 mit dem Annalise-Wagner-Preis ausgezeichnet.

Die Ostthüringer Zeitung  schrieb dazu: »Eine beeindruckende Liebeserklärung an Land und Leute«. Nun ist dieses mit einem scharfen Auge für Details und großer Einfühlungsgabe geschriebene Geschichten-Mosaik Fürstenhagens erschienen.

Die Perspektive der Autorin als Außenstehender legt die Besonderheit eines Dorfes bloß, von dem die Einheimischen sagen, dass dort nie was passiert. »Ein Triumph des Blicks von außen«, stellte die Berliner Zeitung  bereits in Bezug auf Blankow festAußergewöhnlich ist, dass sie die Stasi-Akten nicht für eine Auseinandersetzung mit Opfern und Tätern einsetzt, sondern als Quelle, die nicht vom Nachhineinwissen und –interpretieren gefärbt ist. Die unbefangene Behandlung dieser Quellen ist in Deutschland noch sehr selten.

Im Oktober dieses Jahres wird in den Niederlanden ein weiteres Buch von Pauline de Bok erscheinen, das ebenfalls in Mecklenburg spielt. In »Buit. Een jachtjaar« (»Beute. Ein Jagdjahr«) erkundet sie die Landschaft nicht als Journalistin, sondern als Jägerin. Voraussichtlich wird es im nächsten Frühjahr auch in Deutschland verlegt.

Autorenlesungen gibt es am 19. August um 19:30 Uhr im Buchladen und Antiquariat, Berliner Straße 4, 17291 Fürstenwerder und am 23. August um 19:00 Uhr Haus des Gastes, Strelitzer Straße 42, 17258 Feldberg.

Siehe auch: http://www.paulinedebok.nl/

25. Juni, 16 Uhr, Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz: Die Annalise-Wagner-Stiftung lädt herzlich ein zur Verleihung des 25. Annalise-Wagner-Preises an Dr. Friederike Drinkuth!

Am 25. Juni 2016 um 16 Uhr heißt es im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz: Herzlich willkommen zur Verleihung des 25. Annalise-Wagner-Preises!

Von der Annalise-Wagner-Stiftung ausgezeichnet wird die Schweriner Kunsthistorikerin Dr. Friederike Drinkuth  für die historisch-biografische Skizze „Männlicher als ihr Gemahl: Herzogin Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön, Gemahlin Adolf Friedrichs III. von Mecklenburg-Strelitz, Regentin und Stadtgründerin von Neustrelitz“.

Die Publikation erscheint im Thomas Helms Verlag und wird herausgegeben mit der Schlösserverwaltung Staatliche Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern.

Dr. Friederike Drinkuth beleuchtet ein frühes Kapitel der Landesgeschichte von Mecklenburg-Strelitz und die Entstehungsgeschichte der barocken Residenzstadt Neustrelitz ganz neu und weist nach: Die in der Öffentlichkeit bisher kaum bekannte Herzogin Dorothea Sophie (1692-1765) war „die eigentliche Regentin des Landes und die Begründerin der Residenzstadt Neustrelitz“.

Mehr Informationen zum 25. Annalise-Wagner-Preis, zu Preisträgerin und Preisträgerbuch, finden Sie auf der Homepage der Annalise-Wagner-Stiftung  in der Rubrik „Preisträger“.

Die Laudatio für Dr. Friederike Drinkuth hält Architekturhistorikerin Prof. Dr.-Ing. Sabine Bock.

Besucher der Preisverleihung sind herzlich eingeladen, zu erkunden, wie lebendig das Vermächtnis der Heimatforscherin Annalise Wagner (1903-1986) als Stifterin des regionalen Literaturpreises, als Begründerin des Karbe-Wagner-Archivs sowie des neuen Museums der Stadt Neustrelitz heute ist.

Im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz  sind u. a. zu entdecken: die Dauerausstellung zur Geschichte des Landes Mecklenburg-Strelitz sowie die Sonderausstellung „Der Weg zur Deutschen Einheit“ (10 – 18 Uhr), das Karbe-Wagner-Archiv (Archivführung: 15 Uhr), die Stadtbibliothek (10 – 14 Uhr) und nicht zuletzt: preisgekrönte Architektur (Architekturpreis des Bundes der Architekten Mecklenburg-Vorpommerns 2016, Landesbaupreis Mecklenburg-Vorpommern 2016 ).

Die Preisverleihung ist eine öffentliche Veranstaltung – und die Annalise-Wagner-Stiftung freut sich auf Sie!

Für Gäste der Preisverleihung ist der Eintritt im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz frei.

Aus organisatorischen Gründen wird um eine kurze Anmeldung gebeten (Telefon 0395 / 555-1333 oder Mail stiftung.bibl@neubrandenburg.de).

 

Annalise-Wagner-Preis 2016 geht an Dr. Friederike Drinkuth

Die Annalise-Wagner-Stiftung aus Neubrandenburg vergibt im Jahr 2016 zum 25. Mal den ersten neuen Kulturpreis, der nach 1990 im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen wurde. Der mit 2.500 Euro dotierte Annalise-Wagner-Preis ist ein Vermächtnis der Neustrelitzer Heimatforscherin Annalise Wagner (1903-1986). Er macht aufmerksam auf Texte, die für das „Gedächtnis der Region Mecklenburg-Strelitz von besonderem Wert sind“ (A. Wagner).

Der 25. Annalise-Wagner-Preis geht an Dr. Friederike Drinkuth für ihre historisch-biografische Skizze über Herzogin Dorothea Sophie von Mecklenburg-Strelitz (1692-1765), in der die Schweriner Kunsthistorikerin ein Kapitel aus der frühen Landesgeschichte von Mecklenburg-Strelitz und die Entstehungsgeschichte der barocken Residenzstadt Neustrelitz völlig neu beleuchtet.

„Männlicher als ihr Gemahl“ heißt der beziehungsreiche Titel des unmittelbar vor seiner Veröffentlichung im Thomas Helms Verlag Schwerin stehenden Buches, das herausgegeben wird mit der Schlösserverwaltung „Staatliche Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern“. Der Titel macht neugierig darauf, „dass sich hinter dem Namen Dorothea Sophie eine der denkwürdigsten Persönlichkeiten des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz verbirgt“. Dr. Friederike Drinkuth gelingt es erstmals, eine These zu beweisen, der bereits u. a. die Stifterin des Preises auf der Spur war: Die in der Öffentlichkeit bisher kaum bekannte Herzogin Dorothea Sophie war bei weitem nicht nur „Gemahlin Adolf Friedrichs III. von Mecklenburg-Strelitz (1686-1752)“, sondern „die eigentliche Regentin des Landes und die Begründerin der Residenzstadt Neustrelitz“.

Die Autorin weist auf der Grundlage neu erschlossener zeitgenössischer Archivalien und Quellen nach: „Hinter der Fassade ihres Mannes“ regierte über dreißig Jahre lang die Herzogin. Sie nutzte ihre Chancen zur Machtausübung als Frau „in vollstem Umfang“ und nahm „großen Einfluss auf die Geschichte des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz“. „Besonders die Bautätigkeit und das kulturelle Engagement der Herzogin haben das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz entscheidend geprägt und Spuren hinterlassen, auf denen man noch heute wandeln kann.“ Auf die Herzogin zurück geht die „bedeutendste baupolitische Maßnahme, die in der gesamten 200-jährigen Geschichte des Herzogtums (1701-1918) geleistet wurde“: die Errichtung des machtpolitisch repräsentativen neuen Residenzschlosses mit Schlossgarten und die Gründung der neuen Residenzstadt Neustrelitz. Die Autorin hebt hervor: „Insbesondere die „Verlegung der Residenz und damit verbunden die Gründung einer neuen Residenzstadt durch eine Frau ist außergewöhnlich und ohne Entsprechung in der Geschichte der deutschen Territorien.“

Zum nuancenreichen Lebensbild dieser hochbarocken Frauenpersönlichkeit gehören auch ihre intensive Förderung der Musik, ein „Ausgangspunkt für eine neue musikalische Ära an den mecklenburgischen Fürstenhöfen“, die Geschichte ihrer Liebhaber, ihr „Hang zu höfischer Pracht“ und die hohe Verschuldung des Landes, nicht zuletzt durch die Repräsentationsbauten bis hin zur Errichtung des Schlosses in Fürstenberg als Witwensitz.

Die Publikation vermittelt einen neuen Ansatz für die weitere Erforschung und Vermittlung von Stadtgeschichte der Barockstadt Neustrelitz, Regionalgeschichte von Mecklenburg-Strelitz sowie mecklenburgischer Landes-, Kultur- und Baugeschichte – und der Autorin gelingt es, wissenschaftlich präzise und zugleich im besten Sinne populärwissenschaftlich und spannend davon zu erzählen.

(alle Zitate: Drinkuth, F.: Männlicher als ihr Gemahl, Helms, 2016)

Dr. Friederike Drinkuth, Foto: Frank Neumann

Dr. Friederike Drinkuth, Foto: Frank Neumann

Dr. Friederike Drinkuth ist als Kunsthistorikerin eine ausgewiesene Expertin für mecklenburgische Schlösser aus dem 18. Jahrhundert und leitet das Referat „Staatliche Schlösser und Gärten in Mecklenburg-Vorpommern“ im Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern.

Zur öffentlichen Verleihung des 25. Annalise-Wagner-Preises lädt die Annalise-Wagner-Stiftung herzlich ein am 25. Juni 2016 um 16 Uhr im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz. 

Mehr Informationen zum Annalise-Wagner-Preis: www.annalise-wagner-stiftung.de.

Annalise-Wagner-Stiftung
Geschäftsstelle
c/o Stadt Neubrandenburg
Regionalbibliothek
Marktplatz 1
17033 Neubrandenburg
Telefon: 0395 555-1333
eMail: stiftung.bibl@neubrandenburg.de
www.annalise-wagner-stiftung.de