Knobeln statt Daddeln – Programmierworkshop für Jugendliche

Nachrichten schreiben und senden? Geht. Daumenkino per Knopfdruck? Auch. Ein Schummelwürfel zum Schütteln? Klar! – Dafür braucht es weder ein Handy noch ein Tablet, sondern das Wissen, was dahintersteckt. Das sind geschriebene Programme. Wie die funktionieren, können Kinder und Jugendliche am 28. April 2018 ab 11 Uhr beim Startworkshop Programmieren für die Jugend in der Regionalbibliothek Neubrandenburg selbst testen.

Die junge Generation von heute soll Gestalter, nicht bloß Nutzer der digitalen Welt von morgen sein. Graphisches Programmieren ist dafür der Schlüssel. Es ist eine verblüffend andersartige Kombination aus Lesen, Schreiben und Schach. Das geht dann spielend einfach, farbenfroh und mit raschem Erfolg. Damit will die Regionalbibliothek Neubrandenburg Mädchen und Jungen fit für die Zukunft machen.

Eintritt frei!

Ausstellung: „Die 25 Schönsten : Die schönsten deutschen Bücher 2017, ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst“

14. April 2018
Veranstaltung: Buchkunst zum Blättern: Preisträgerbücher 2017 der Stiftung Buchkunst, vorgestellt von Buchgestalterin Katrin Herrmann

14. April – 04. Mai 2018
Ausstellung: „Die 25 Schönsten : Die schönsten deutschen Bücher 2017, ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst“

In der Regionalbibliothek Neubrandenburg ist vom 14. April bis zum 4. Mai 2018 zu den Öffnungszeiten eine kleine Ausstellung mit großer Buchkunst zu sehen: die 25 schönsten deutschen Bücher des Jahres 2017, ausgewählt und prämiert von der Stiftung Buchkunst. Zusätzlich gibt es ein Buch zu sehen, das im Wettbewerb „Schönste Bücher aus aller Welt 2018“ mit der höchsten Auszeichnung geehrt wurde, der „Goldenen Letter“. Das „weltschönste Buch 2018“, die Publikation »HEIMAT, HANDWERK UND DIE UTOPIE DES ALLTÄGLICHEN“, kommt aus der Schweiz und gehört zum Ausleih-Angebot der Regionalbibliothek.

Foto: Die schönsten deutschen Bücher 2017, ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst, Copyright „Uwe Dettmar, Frankfurt am Main“

Zum Auftakt gibt es am Samstag, dem 14. April 2018 sogar die Chance, selbst in den „Schönsten“ zu blättern! Um 10.30 Uhr wird die Neubrandenburger Buchgestalterin, Fotografin und Autorin Katrin Herrmann ihre ganz persönlichen „Lieblings-Bücher“ unter den 25 Preisträgern vorstellen. Sie möchte Besucher der Regionalbibliothek einfach einmal neugierig machen auf zeitgemäße Buchkunst  und den Blick schärfen für buchkünstlerische wie verarbeitungstechnische Kriterien eines „schönen Buches“.  Die Regionalbibliothek lädt herzlich ein zur Veranstaltung „Buchkunst zum Blättern“, der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind gern möglich unter 0395  555-1324 oder auskunft.bibl@neubrandenburg.de.

Die Ausstellung der „25 Schönsten“ ist in der Regionalbibliothek eine besondere Bücherfrühlings-Tradition. Sie zeigt „vorbildliche Gebrauchsbücher“, die zeigen, wie Inhalt stimmig, funktional und zeitgemäß „transportiert“ werden kann über innovative Gestaltung und hervorragende Verarbeitung. Je 5 Preisträger-Titel gehören zu den Kategorien »Allgemeine Literatur«, »Fachbücher, Wissenschaftliche Bücher, Sachbücher, Schulbücher«, »Ratgeber«, »Kunstbücher, Fotobücher, Ausstellungskataloge« und »Kinderbücher, Jugendbücher“.

Katharina Hesse, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst, machte in ihrem Resümee des Wettbewerbs-Jahres 2017 neugierig: „Ob opulenter Bildband, Roman, schmaler Reiseführer oder Bilderbuch – herausragende Buchgestaltung ist in allen Sparten und Genres zu finden. Ein Trend begleitet uns auch 2017: Der Farbschnitt schmückte zahlreiche Bücher. Und er wird immer bunter und ausgefallener. Auffällig oft wurden außerdem die Farben Rot und Schwarz in der Gestaltung verwendet. Dies spiegelt sich auch bei unseren Ausgezeichneten wider.[1]«

Mehr Informationen: http://www.stiftung-buchkunst.de/, http://www.bibliothek-nb.de/

[1] http://www.stiftung-buchkunst.de/de/die-schoensten-deutschen-buecher/2017/die-schoensten-deutschen-buecher-2017.html

„Hochschul-Wanderbank“ vernetzt und zieht rote Fäden durch die Stadt

Die „Hochschul-Wanderbank“ wandert seit dem Sommer 2017 durch die Hochschul-Stadt Neubrandenburg und knüpft dabei viele rote Fäden zwischen Stadt und Hochschule. Das Netz der Kooperationen ist vielfältig, dicht gewebt und tragfähig – und wird durch die „roten Wanderbank-Fäden“ im Stadtbild auf überraschende Weise sichtbar.

Angelika Zillmer, Regionalbibliothek, Anita Olsowski, Hochschulbibliothek, Heike Birkenkampf, Regionalbibliothek (v. l. n. r.)

Zwischen Dezember 2017 und März 2018 machte die auffällige Bank in der Regionalbibliothek Station. Sie war ein beliebtes „Selfie-Motiv“, verwandelte sich in eine außergewöhnliche „Schmöker-Ecke“ und lud dazu ein, neue „Ein- und Ausblicke“ zur Kooperation zwischen Neubrandenburger Hochschulbibliothek und Regionalbibliothek zu gewinnen.

Für BibliotheksbesucherInnen „auf den ersten Blick“ erkennbar, gehören Publikationen der Hochschule im Bestand der Regionalbibliothek genauso wie die Werbung für die Partnerbibliothek mit aktuellem Informationsmaterial dazu. Viele NeubrandenburgerInnen, Studierende und HochschullehrerInnen nutzen beide Bibliotheken mit ihren jeweils spezifischen Angeboten mit großem Gewinn.

Auch der „zweite Blick“ ist interessant: Er öffnet die Augen für langjährige, erfolgreiche Kooperationen bei der Entwicklung von zeitgemäßen Bibliothekskonzepten, beim Bestandsaufbau, bei der Betreuung von Auszubildenden und Studierenden, bei der Weiterbildung des Fachpersonals und beim Engagement im Deutschen Bibliotheksverband Mecklenburg-Vorpommern. Dazu gehörte im September 2017 die gemeinsame Organisation der 10. polnisch-deutschen Bibliothekskonferenz der Vereinigung Westpommerscher Bibliotheken und des Deutschen Bibliotheksverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Oberbürgermeister Silvio Witt freute sich besonders, die Konferenz-TeilnehmerInnen in Neubrandenburg erstmalig in seiner Funktion als Landesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes Mecklenburg-Vorpommern begrüßen zu dürfen. Die Regionalbibliothek und die Hochschulbibliothek nutzten diese Konferenz als Plattform für einen Erfahrungsaustausch mit ihren polnischen KollegInnen. Auf der Bibliothekskonferenz entstand u. a. eine neue Ausstellungsidee, die durch die Bibliotheken Koszalin und Neubrandenburg gemeinsam umgesetzt und mit einer Jugend-Kunst-Aktion begleitet wurde. Die Ausstellung zeigt Bücher, die von der polnischen Künstlerin Maria Hiszpanska-Neumann (1917-1980) illustriert wurden. Sie wurde bisher in der Regionalbibliothek präsentiert und wandert demnächst in die Hochschule. Aufgrund ihrer Lebensgeschichte, die auch Bezüge zur Geschichte Neubrandenburgs aufweist, ist Hiszpanska-Neumanns künstlerische Auseinandersetzung mit dem Wert der Menschenwürde geeignet, auch in heutiger Zeit Denkanstöße zu diesem Thema zu geben.

Beide Bibliotheken in der Stadt freuen sich über die gelebte Zusammenarbeit und planen weitere Kooperationen, die das Netz der „roten Fäden“ immer dichter werden lässt.

Die „Hochschul-Wanderbank“ wird in naher Zukunft vor der Kunstsammlung zum Verweilen einladen und von neuen gemeinsamen Projekten mit der Hochschule zeugen.

Christina Küster und Gitte Zeipelt

Filmtipp: „Kill The Boss 2“

Bildergebnis für kill the boss 2Mein Name ist Nico und derzeit absolviere ich ein zweiwöchiges Praktikum in der Regionalbibliothek Neubrandenburg. Da ich gerne ab und zu Filme gucke, möchte ich jetzt ein Film vorstellen, der mir sehr gefällt.

Den Film, den ich euch gerne vorstellen möchte, heißt „Kill The Boss 2“. Der Film ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs Sean Anders aus dem Jahr 2014 und eine Fortsetzung von Kill The Boss aus dem Jahr 2011. Er ist ab 12 freigegeben. Es spielen sehr bekannte Schauspieler mit, zum Beispiel: Christoph Waltz, Jamie Foxx, Chris Pine und Kevin Spacey.

In dem Film geht es um Dale, Kurt und Nick die ein Unternehmen gründen, das ein ausgeklügeltes Duschsystem, den Shower Buddy produziert, mit dem sie international erfolgreich sein wollen. Nach einer Präsentation des Produkts im Fernsehen melden sich erste Interessenten, darunter Bert Hanson, der einen großen Versandhandel betreibt. Er verspricht eine große Order und die Freunde fangen sofort mit der Produktion an. Als sie die Ware liefern wollen, offenbart Hanson, dass er nicht vorhat, die Ware zu kaufen. Da das Unternehmen der Freunde aufgrund der getätigten Investitionen nun pleite ist, erhofft sich Hanson vielmehr die Patente für den Shower Buddy als Insolvenzmasse günstig zu erwerben. Als Rache entschließen sich die drei, den erwachsenen Sohn von Hanson, Rex, zu entführen. Sie wollen damit von Hanson 500.000 Dollar erpressen und damit ihr Unternehmen retten. Ob sie es schaffen, Rex zu entführen um das Unternehmen zu retten seht ihr dann im Film.

Ich habe mir den Film wöchentlich angeschaut, weil der Film so genialer und lustiger als der erste Teil ist. Ich empfehle den Film.

Viel Spaß beim Gucken 🙂

Kamishibai – die neue Art des Vorlesens

Ein Kamishibai ist ein Erzähltheater. Es besteht aus einem Wechselrahmen mit Flügeltüren, der oben geöffnet ist. Zwischen den Leisten bietet er so viel Platz, dass mehrere Bilder als Stapel hinein gestellt werden können. Die Bilder werden im Rahmen betrachtet und nacheinander heraus gezogen.  Die Aufmerksamkeit der Zuhörer und Zuschauer wird so auf den bildlich dargestellten Kern der gesprochenen Worte gelenkt.

www.kreashibai.de

Erfunden wurde diese Erzählform im Japan der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Süßigkeiten-Händler hatten neben ihren Waren auch solch einen Holzrahmen und Bildgeschichten mit im Gepäck. Ihr Ziel war es, durch das freie Erzählen einer Geschichte Käufer anzulocken.
Diese neue Form des Geschichten-Erzählens wurde durch den Don Bosco-Verlag wiederentdeckt:  www.mein-kamishibai.de

Die Regionalbibliothek hat zwei Kamishibai – Holzrahmen, 50 Bildkartensets und diverse Fachbücher zu diesem Thema eingekauft.

Gut geeignet sind diese Papiertheater und die Bildkarten für Vorleser, ob in Kindergärten, Schulen, Horteinrichtungen oder in der Bibliothek selbst.

Vorlese-Samstag

Getestet und für gut befunden wurden sie durch die Vorlesepaten der Regionalbibliothek, die jeweils am ersten Samstag im Monat ab um 10.30 Uhr in der Bibliothek vorlesen.