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Ausstellung: „Die 25 Schönsten : Die schönsten deutschen Bücher 2017, ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst“

14. April 2018
Veranstaltung: Buchkunst zum Blättern: Preisträgerbücher 2017 der Stiftung Buchkunst, vorgestellt von Buchgestalterin Katrin Herrmann

14. April – 04. Mai 2018
Ausstellung: „Die 25 Schönsten : Die schönsten deutschen Bücher 2017, ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst“

In der Regionalbibliothek Neubrandenburg ist vom 14. April bis zum 4. Mai 2018 zu den Öffnungszeiten eine kleine Ausstellung mit großer Buchkunst zu sehen: die 25 schönsten deutschen Bücher des Jahres 2017, ausgewählt und prämiert von der Stiftung Buchkunst. Zusätzlich gibt es ein Buch zu sehen, das im Wettbewerb „Schönste Bücher aus aller Welt 2018“ mit der höchsten Auszeichnung geehrt wurde, der „Goldenen Letter“. Das „weltschönste Buch 2018“, die Publikation »HEIMAT, HANDWERK UND DIE UTOPIE DES ALLTÄGLICHEN“, kommt aus der Schweiz und gehört zum Ausleih-Angebot der Regionalbibliothek.

Foto: Die schönsten deutschen Bücher 2017, ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst, Copyright „Uwe Dettmar, Frankfurt am Main“

Zum Auftakt gibt es am Samstag, dem 14. April 2018 sogar die Chance, selbst in den „Schönsten“ zu blättern! Um 10.30 Uhr wird die Neubrandenburger Buchgestalterin, Fotografin und Autorin Katrin Herrmann ihre ganz persönlichen „Lieblings-Bücher“ unter den 25 Preisträgern vorstellen. Sie möchte Besucher der Regionalbibliothek einfach einmal neugierig machen auf zeitgemäße Buchkunst  und den Blick schärfen für buchkünstlerische wie verarbeitungstechnische Kriterien eines „schönen Buches“.  Die Regionalbibliothek lädt herzlich ein zur Veranstaltung „Buchkunst zum Blättern“, der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind gern möglich unter 0395  555-1324 oder auskunft.bibl@neubrandenburg.de.

Die Ausstellung der „25 Schönsten“ ist in der Regionalbibliothek eine besondere Bücherfrühlings-Tradition. Sie zeigt „vorbildliche Gebrauchsbücher“, die zeigen, wie Inhalt stimmig, funktional und zeitgemäß „transportiert“ werden kann über innovative Gestaltung und hervorragende Verarbeitung. Je 5 Preisträger-Titel gehören zu den Kategorien »Allgemeine Literatur«, »Fachbücher, Wissenschaftliche Bücher, Sachbücher, Schulbücher«, »Ratgeber«, »Kunstbücher, Fotobücher, Ausstellungskataloge« und »Kinderbücher, Jugendbücher“.

Katharina Hesse, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst, machte in ihrem Resümee des Wettbewerbs-Jahres 2017 neugierig: „Ob opulenter Bildband, Roman, schmaler Reiseführer oder Bilderbuch – herausragende Buchgestaltung ist in allen Sparten und Genres zu finden. Ein Trend begleitet uns auch 2017: Der Farbschnitt schmückte zahlreiche Bücher. Und er wird immer bunter und ausgefallener. Auffällig oft wurden außerdem die Farben Rot und Schwarz in der Gestaltung verwendet. Dies spiegelt sich auch bei unseren Ausgezeichneten wider.[1]«

Mehr Informationen: http://www.stiftung-buchkunst.de/, http://www.bibliothek-nb.de/

[1] http://www.stiftung-buchkunst.de/de/die-schoensten-deutschen-buecher/2017/die-schoensten-deutschen-buecher-2017.html

Bibliotheken der Partnerstädte Koszalin und Neubrandenburg zeigen in einer gemeinsamen Ausstellung polnische und deutsche Bücher mit Illustrationen von Maria Hiszpanska-Neumann

Hier finden Sie Fotos & mehr (PDF) 🙂

Koszalinska Biblioteka Publiczna und Regionalbibliothek Neubrandenburg zeigen bis Ende Januar 2018 in der Neubrandenburger Regionalbibliothek eine Ausstellung mit polnischen und deutschen Büchern, die eine besondere buchkünstlerische Handschrift verbindet: Sie wurden illustriert von der Künstlerin Maria Hiszpanska-Neumann (1917-1980).

Maria Hiszpanska-Neumann © privat, Foto: Jan Dajnowski

Leben und Werk dieser polnischen Künstlerin sind auf bewegende Weise verbunden mit der Stadt Neubrandenburg und gaben außergewöhnliche Impulse für die Zusammenarbeit der Bibliotheken der Partnerstädte Koszalin und Neubrandenburg.  Maria Hiszpanska war als junge Kunststudentin Gefangene im Konzentrationslager Ravensbrück und seinen Außenlagern in Neubrandenburg. Sie dokumentierte als „polnische Käthe Kollwitz“ in hunderten Zeichnungen, was dort geschah. Zu den wenigen erhaltenen gehört eine Zeichnung, die 1975 bei Neubrandenburg-Fünfeichen im „Schmuggelfund aus dem KZ Ravensbrück“ gefunden wurde. Mit den „Schmuggelfund-Dokumenten“ entwickelten Dr. Constanze Jaiser, Koszalinska Biblioteka Publiczna und Regionalbibliothek Neubrandenburg ein polnisch-deutsches Jugendprojekt zum Thema Erinnerung, Kunst und Menschenwürde, in dem auch Leben und Werk von Maria Hiszpanska-Neumann eine wichtige Rolle spielten. Nach der Befreiung wurde sie zu einer international anerkannten polnischen Künstlerin, die sich lebenslang auseinandersetzte mit der Frage: „Wie soll man es machen, ein Mensch zu werden?“ (M. Hiszpanska-Neumann, Brief, 1978)

Zum 100. Geburtstag im Jahr 2017 gelang es Kunsthistorikerin Brigitta Waldow-Schily, Autorin der ersten Künstlermonographie über Maria Hiszpanska-Neumann, eine Retrospektive mit ausgewählter Grafik und Malerei in 4 deutschen Städten zu realisieren. Diese wird noch bis Ende Dezember im Neubrandenburger Stadtarchiv zu sehen sein. Zusätzlich regt nun die Buchpräsentation in der Regionalbibliothek dazu an, eine wenig bekannte aber wirkungsreiche Facette ihrer Kunst zu entdecken: Buchillustrationen für polnische und deutsche Texte, für polnische und deutsche Verlage. Etwa 70 Titel hat Maria Hiszpanska-Neumann illustriert, 25 davon werden gezeigt und stammen aus den Bibliotheks-Sammlungen in Koszalin und Neubrandenburg. Dazu gehört u. a. das Epos „Tristan und Isolde“ mit 20 Holzschnitten, ausgezeichnet als Schönstes Buch der DDR 1962.

Die Idee zu dieser gemeinsamen Ausstellung der öffentlichen Bibliotheken von Koszalin und Neubrandenburg entstand übrigens „am Rande“ der 10. polnisch-deutschen Bibliothekskonferenz des Deutschen Bibliotheksverbandes Mecklenburg-Vorpommern und der Vereinigung Westpommerscher Bibliotheken 2017 in Neubrandenburg – und wurde engagiert umgesetzt von Anja Hinz-Sadeghi, Auszubildende in der Regionalbibliothek. Begleitet wird die Ausstellung von einem außergewöhnlichen Kunst-Projekt des Projektes Zeitlupe der RAA MV: junge Neubrandenburger werden zum Internationalen Tag der Menschenrechte Bibliotheks-Stellwände mit Graffitis zum Thema „Menschenrechte und Meinungsfreiheit“ gestalten, sich aktiv engagieren für „Erinnerung, Kunst und Menschenwürde“, auch in Erinnerung an Maria Hiszpanska-Neumann.

Aufbau der Buchpräsentation: Anja Hinz-Sadeghi, Auszubildende der Regionalbibliothek (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, FAMI) © Regionalbibliothek Neubrandenburg

Lieblings-Steine : Ausstellung der Sammlergruppe des Geowissenschaftlichen Vereins Neubrandenburg e.V.

Dörte Reinke mit einem Ammonit

In der Neubrandenburger Regionalbibliothek ist bis zum 16. Juni 2017 eine „kleine, feine Steine-Ausstellung“ der Sammlergruppe des Geowissenschaftlichen Vereins Neubrandenburg e.V. zu sehen. Darunter sind Fossilien von Gotland und aus Mecklenburg-Vorpommern, Geschiebe, die von Eiszeit-Gletschern aus Skandinavien, dem Baltikum oder vom Boden der Ostsee mitgebracht wurden – aber auch die „Lieblings-Steinchen“ der „Mini-Geologen“ aus der Kinder-Sammlergruppe. Fotos und Publikationen vermitteln, wie vielfältig und intensiv die Wissens- und Interessengebiete der Neubrandenburger Hobby-Geologen sind, wieviel Freude das Erkunden unserer „steinreichen Heimat“ mit Gleichgesinnten macht, wie das „Steine-Sammeln“ den Blick für Zusammenhänge in der Natur und für Zeiträume der Erdgeschichte schärft.

Am 31. Mai 2017 gibt es von 14 bis 17 Uhr in der Regionalbibliothek einen Aktionstag der Sammlergruppe zum Thema „Welcher Stein ist das?“ Wer einen „schönen Stein“ gefunden hat und gern wissen möchte, wie dieser heißt und welche interessanten „Erd-Geschichte(n)“ er erzählt, ist herzlich willkommen! Jörg Altenburg, Klaus Granitzki und Karl-Jochen Stein vom Geowissenschaftlichen Verein Neubrandenburg e.V. helfen gern beim Bestimmen. Und die Regionalbibliothek hält natürlich eine attraktive Auswahl von Medien rund um Steine, Mineralien, Fossilien, Geologie und „steinreiche Gegenden“ zum Ausleihen bereit!

Mehr Informationen: geoverein@eiszeitgeopark.de

Oster-Special

Es ist Osterzeit! „Jedes Häschen nimmt gewandt einen Pinsel in die Hand, färbt die Eier, weiß und rund, mit den schönsten Farben bunt.“ Kommt Ihnen dieser Reim bekannt vor? – Genau! Es handelt sich um einen Vers aus der „Die Häschenschule“ aus dem Jahr 1924.  Damals fielen Osterzeit und Schulanfang zusammen, und es bot sich an, eine lustige Schulgeschichte in die „Hasenwelt“ zu verlegen. Seit Generationen gehört dieses Buch mit klangvollen Versen von Albert Sixtus und wunderschönen Illustrationen von Fritz Koch-Gotha zu den beliebtesten Oster-Büchern – und ist bis heute ein Bestselller!

Seit März gibt es eine modernisierte Fassung des Kinderbuchklassikers unter dem Titel  „Die Häschenschule – Jagd nach dem goldenen Ei“. Der Animationsfilm läuft gerade bundesweit in den Kinos – und im Angebot der Regionalbibliothek finden Sie natürlich das entsprechende druckfrische Kinderbuch und das Hörbuch zum Film. Erleben Sie zusammen mit der ganzen Familie ein spannendes Abenteuer mit dem Hasenjungen Max. Der Großstadthase hat eine gefährliche Mission: Er muss das goldene Ei beschützen! Schafft er es, mit seinen neuen Freunden aus der Häschenschule Ostern zu retten?

Beide „Oster-Überraschungen“ finden Sie – ohne Suchen – in einer Vitrine bei uns im Haus. Schauen Sie mal hinein und lassen Sie sich mit Oster-Vorfreude verzaubern: vom historischen Kinderbuchklassiker in der Erstausgabe aus dem Jahr 1924  – und vom mutigen Hasenjungen Max, von einer ganz modernen Geschichte über Freundschaft und Verantwortung.

Neubrandenburg feiert 150 Jahre Feuerwehr

feuerwehr-1„Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ – ein Kinderbuch-Klassiker aus den 60er Jahren erfreut seit dem ersten Erscheinen viele kleine und große Bücherfreunde. In vielen Auflagen erschienen, ist er auch heute noch ein Ausleih-Hit in der Kinderbibliothek Neubrandenburg. Bücher zum Thema Feuerwehr stehen darüber hinaus hoch im Kurs bei Kindern und als Sachbücher in der Erwachsenenbibliothek. Die Regionalbibliothek hält ständig eine fundierte Auswahl an Feuerwehr-Büchern für Jedermann bereit.  Sach- und Kinderbücher zum Thema sind ebenfalls Bestandteil der historischen und regionalen Sammlungsbestände. Eine kleine Auswahl aus diesem breiten Angebot ist im Erdgeschoss der Bibliothek unter dem Motto „Feuerwehr-Geschichte(n)“ bis Ende Oktober ausgestellt. Alle Bibliotheksbesucher haben die Möglichkeit, zu Öffnungszeiten der Bibliothek einen  Blick auf die verschiedenen  Medien zum Thema Feuerwehr zu werfen. Ein Tipp für Vorleser und Feuerwehrliebhaber! feuerwehr2