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LESEKREIS PLUS mit Viola Kühn

© Lexikus Verlag

Am 20. März um 17 Uhr lädt die Neubrandenburger Regionalbibliothek ein zum LESEKREIS PLUS mit Autorin Viola Kühn.

Im LESEKREIS treffen sich monatlich begeisterte LeserInnen, erzählen von ihren Lese-Erlebnissen mit Romanen, Biografien oder Sachliteratur zu aktuellen Themen und stöbern gemeinsam im „druckfrischen“ neuen Bibliotheksangebot.  Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen: einfach vorbeikommen und etwas „frisch Gelesenes“ mitbringen!

Im Jahr 2018 gibt es vierteljährlich ein „Sahnehäubchen obenauf“: im LESEKREIS PLUS ist eine Autorin oder ein Autor aus der Region zu Gast. Viola Kühn macht den Anfang und macht neugierig auf ihren 2017 erschienenen Roman „ Lebensfalle oder j.w.d.“ , in dem eine junge Kulturjournalistin einer spannenden Hypothese auf der Spur ist: Was hat der Mord  an Altertumswissenschaftler Johann Joachim Winckelmann mit der Grand Tour eines jungen Prinzen aus dem Hause Mecklenburg-Strelitz zu tun? Außerdem geht es um einen kulturhistorischen „Krimi“, der mit Hohenzieritz, Königin Luise und Annalise Wagner zu tun hat. Und am Vorabend des UNESCO-Welttages der Poesie wird Viola Kühn natürlich auch eine Kostprobe ihrer berührenden Lyrik geben.

Die Teilnahme am LESEKREIS ist kostenfrei!

Mehr Informationen: http://www.bibliothek-nb.de/, http://www.violakuehn-texteleben.de/index.php

15.02.2018, 18.30 Uhr, Buchpremiere! Die niederländische Autorin Pauline de Bok stellt vor: BEUTE : Mein Jahr auf der Jagd, C.H. Beck Verlag, 2018

© C.H. Beck Verlag

Am 15. Februar 2018 um 18.30 Uhr gibt es in der Neubrandenburger Regionalbibliothek eine außergewöhnliche Buchpremiere: Die niederländische Autorin Pauline de Bok stellt ihr druckfrisches Buch „Beute“ vor. Ein beachtliches Medienecho fanden bereits die niederländische und dänische Ausgabe, die deutsche Ausgabe erscheint im C. H. Beck Verlag in der Übersetzung von Gregor Seferens.

Es geht um ein Jahr im Rhythmus der Natur in Mecklenburg – fesselnd erzählt von einer großen Stilistin. Pauline de Bok nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Jagd. Sie erzählt vom geheimen Leben in ihrem mecklenburgischen Jagdrevier – und wie man ihm auf die Spur kommt. Sie denkt nach darüber, wie die Jagd den Menschen verändert – und warum in jedem Menschen ein Jäger steckt. Ihr glänzend geschriebenes Buch ist eine Reflexion über die Natur des Menschen als Jäger, die Lust am Beutemachen, das Essen von Tieren und die moralische Verantwortung.

Zunächst ist es nur ein Experiment: Um einen Roman zu schreiben, macht Pauline de Bok den Jagdschein. Doch die Jagd weckt etwas in ihr, verändert ihr Leben, sie bleibt Jägerin und zieht sich für ein Jahr in einen umgebauten Kuhstall in Mecklenburg zurück. In dem dort entstandenen Buch berichtet sie von ihrem einsamen Leben inmitten von Feldern, Seen und Wäldern im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie beobachtet Wildschweine, Rehe, Damwildrudel, Füchse, Hasen, hält Ausschau nach Wölfen, geht bei Wind und Regen auf Ansitz, beteiligt sich an Drückjagden und verwertet ihre Beute vom Kopf bis zum Schwanz. In ihren mitreißenden Erzählungen erweist sich die Jagd als eine höchst aufschlussreiche Aktivität: Ein Jäger muss sich in die Tiere hineinversetzen, aber er muss sich auch selbst kennen: seine Motive, Fähigkeiten, Schwächen und seinen Jagdinstinkt. Zugleich hält die Jagd einer Gesellschaft den Spiegel vor, die immer mehr Tiere „verbraucht“, aber vom Töten nichts wissen will. Pauline de Boks Jagd-Buch lässt uns ganz neu über das Verhältnis von Mensch und Tier und den Platz des Menschen in der Natur nachdenken. «Die Liebe zur Natur und – obwohl es der Jagd scheinbar widerspricht – die Liebe zu den Tieren spricht aus jeder Seite des Buchs.» (Koen Fillet, flämischer Rundfunk VRT, 09.12.2017)

Pauline de Bok © Jan Banning

Pauline de Bok lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin (u. a. von Wolfgang Herrndorf und Sherko Fatah) in Amsterdam und Mecklenburg. „Beute“ ist das dritte Buch, das sich auf ihre „zweite Heimat Mecklenburg“ bezieht. Dorf-Geschichte(n)  aus Fürstenhagen erzählt „Jochen schaff dir ein Kuh an“ und für ihren Roman „Blankow oder Das Verlangen nach Heimat“ wurde sie mit dem Annalise-Wagner-Preis ausgezeichnet. In Neubrandenburg freut sich Pauline de Bok nun auf (Wieder-)Begegnungen mit ihren Lesern in MV und einen anregenden Gedankenaustausch. Das Autorengespräch moderiert Dr. Rolf Voß. Und natürlich steht – direkt am Erstverkaufstag des neuen Buches – ein Büchertisch der Buchhandlung Hugendubel bereit.

Karten für die Autorenlesung (5,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro) gibt es in der Regionalbibliothek Neubrandenburg, Vormerkungen sind gern möglich unter 0395 / 5551324 oder auskunft.bibl@neubrandenburg.de.

Lesetipp: Spiritualität, Buddhismus, Meditation und Achtsamkeit

Hallo liebe Lesefreunde, ich bin Andreas und absolviere in der Regionalbibiliothek Neubrandenburg ein dreiwöchiges Praktikum. Heute möchte ich euch meine persönliche Leseempfehlung mitteilen – den Bestand Religionen/Esoterik zu Spiritualität, Buddhismus, Meditation, Achtsamkeit etc. Mir ist dieses Thema sehr wichtig, denn in unserer schnelllebigen Zeit, vollgepack mit Sinneseindrücken und Konfrontationen, ist es wichtig eine innere Balance/Ausgeglichenheit im Alltag zu haben bzw. zu finden, für ein gestärktes Bewusstsein zu sich selbst, aber auch um Stress vorzubeugen, zu bessern oder gar zu heilen. Eine sehr wichtige Grundinstanz ist dabei die Achsamkeit im täglichen Leben, also im Hier und Jetzt mit seinen Bewusstsein anwesend zu sein. Man kann sich an jedem Ort daran üben, ob Schule, Arbeitsplatz oder zuhause. Die Achtsamkeit spielt im Buddhismus eine tragende Rolle und ist Kernelement der Meditation. Menschen, die bereits ein Thema mit Stress haben, können durch Achtsamkeit lernen, ihn zu reduzieren und besser damit umzugehen. Für alle anderen dient eine achtsame Lebensweise zur Vorbeugung, wirkt positiv auf die bisherige Lebensweise oder um einfach mal eine andere Sicht auf die Dinge des Lebens zu bekommen und zu reflektieren. Es ist ein Lernprozess, der einsetzt, den Umgang mit sich selbst und seinen Mitmenschen, sowie mit Stress und negativen Gefühlen zu ändern. Für mich ist es eine wertvolle Bereicherung in meinem Leben.

Ich hoffe, ich konnte euer Interesse wecken und vielleicht schaut ihr euch mal die Neuerwerbungen im Bestand Religionen/Esoterik an …es lohnt sich!

AUSVERKAUFT „Bombenstimmung – Wenn alle denken, du bist der Terrorist“ : Autorenlesung mit Mathias Kopetzki in der Regionalbibliothek

© Bastei Lübbe

Mit seinem druckfrischen Buch „Bombenstimmung – Wenn alle denken, du bist der Terrorist“ ist Mathias Kopetzki am 20.09.2017 um 19 Uhr in der Regionalbibliothek zu Gast.

Ob am Strand, im Zug, in der Schule, oder gar bei der ersten Begeg­nung mit der leiblichen Mutter – Schauspieler Mathias Kopetzki („Alarm für Cobra 11“, „Soko Köln“, etc.) hat im Lauf seines Lebens schon die absurdesten Geschichten erlebt, die ihn immer wieder daran erinnern, dass er „nicht ganz deutsch“ ist und als „Ausländerkind“ adoptiert wurde. Mit schwarzem Humor, Ironie und zugleich hoch emotional erzählt er von kleinen Sticheleien und großen Kränkungen, seltsamen Verwechslungen und skurrilen Begegnungen mit begriffsstutzigen Sicherheitsleuten, unbelehr­baren Lehrern bis hin zu überfreundlichen Flüchtlingshelfern.

© Matti Hillig

Mathias Kopetzki wurde 1973 in Osnabrück geboren, Schauspielstudium von 1994-98 am Salzburger Mozarteum, feste Theaterengagements am Berliner Ensemble, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Graz und Volkstheater Rostock, Gastverträge u.v.a. an der Dresdner Semperoper, den Salzburger Festspielen, Wiener Festwochen, am Bremer Theater, Theater Essen, Oldenburgischen Staatstheater, arbeitet für Film, Fernsehen, Rundfunk und als Synchronsprecher, tourt mit Eigenproduktionen durch Deutschland — und schreibt Bücher.

Mathias Kopetzki wuchs in den 70er Jahren in einem kleinen Örtchen in Niedersachsen auf. Mit fünf Jahren erfuhr er durch Zufall, dass er adoptiert wurde und ausländischer Herkunft ist. Aufgrund seiner exotischen Erscheinung stolpert er im Laufe seiner Kindheit und Jugend immer wieder über befremdliche Reaktionen bis hin zu offenen Rassismus. Auf unterschiedliche Weise gelingt es ihm, sich dagegen zu behaupten – doch auch als Erwachsenem widerfahren ihm zuweilen absurde Erlebnisse, in denen er als Projektion für fremdenfeindliche Ängste, Vorurteile oder Sehnsüchte herhalten muss. Mit viel Humor erzählt Mathias Kopetzki von Fremdsein und Selbstbehauptung, von der jahrelangen Suche nach Identität, seine berührende und spannende Geschichte.

Ein humorvoller Denkanstoß zur Interkulturellen Woche 2017 und eine Veranstaltung im Rahmen der Uwe Johnson-Tage 2017.

Bücher in einfacher Sprache

Die fetten Jahre sind vorbei

Lesen macht Spaß. Lesen lässt Sie träumen. Lesen lässt Sie in andere Welten reisen, ohne zu verreisen.

Sie können noch nicht so gut lesen?

Das Lesen fällt Ihnen schwerer als anderen Menschen?

Sie möchten aber trotzdem ein Buch lesen?

Die Regionalbibliothek bietet eine Auswahl für Sie. Eine Auswahl an Büchern in einfacher Sprache. Wir erwarten Sie. Wir haben Bücher speziell für Sie. Bücher aus dem Bereich „Leicht zu Lesen“.

Zum Beispiel für:

  • Menschen mit Behinderung,
  • Menschen, die Deutsch lernen wollen,
  • Menschen, die schon älter sind und sich nicht mehr so gut konzentrieren können,
  • Menschen, denen das Lesen in der Schule keinen Spaß gemacht hat, die aber jetzt gern lesen wollen,
  • Gehörlose und schwerhörige Menschen.