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15.02.2018, 18.30 Uhr, Buchpremiere! Die niederländische Autorin Pauline de Bok stellt vor: BEUTE : Mein Jahr auf der Jagd, C.H. Beck Verlag, 2018

© C.H. Beck Verlag

Am 15. Februar 2018 um 18.30 Uhr gibt es in der Neubrandenburger Regionalbibliothek eine außergewöhnliche Buchpremiere: Die niederländische Autorin Pauline de Bok stellt ihr druckfrisches Buch „Beute“ vor. Ein beachtliches Medienecho fanden bereits die niederländische und dänische Ausgabe, die deutsche Ausgabe erscheint im C. H. Beck Verlag in der Übersetzung von Gregor Seferens.

Es geht um ein Jahr im Rhythmus der Natur in Mecklenburg – fesselnd erzählt von einer großen Stilistin. Pauline de Bok nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Jagd. Sie erzählt vom geheimen Leben in ihrem mecklenburgischen Jagdrevier – und wie man ihm auf die Spur kommt. Sie denkt nach darüber, wie die Jagd den Menschen verändert – und warum in jedem Menschen ein Jäger steckt. Ihr glänzend geschriebenes Buch ist eine Reflexion über die Natur des Menschen als Jäger, die Lust am Beutemachen, das Essen von Tieren und die moralische Verantwortung.

Zunächst ist es nur ein Experiment: Um einen Roman zu schreiben, macht Pauline de Bok den Jagdschein. Doch die Jagd weckt etwas in ihr, verändert ihr Leben, sie bleibt Jägerin und zieht sich für ein Jahr in einen umgebauten Kuhstall in Mecklenburg zurück. In dem dort entstandenen Buch berichtet sie von ihrem einsamen Leben inmitten von Feldern, Seen und Wäldern im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie beobachtet Wildschweine, Rehe, Damwildrudel, Füchse, Hasen, hält Ausschau nach Wölfen, geht bei Wind und Regen auf Ansitz, beteiligt sich an Drückjagden und verwertet ihre Beute vom Kopf bis zum Schwanz. In ihren mitreißenden Erzählungen erweist sich die Jagd als eine höchst aufschlussreiche Aktivität: Ein Jäger muss sich in die Tiere hineinversetzen, aber er muss sich auch selbst kennen: seine Motive, Fähigkeiten, Schwächen und seinen Jagdinstinkt. Zugleich hält die Jagd einer Gesellschaft den Spiegel vor, die immer mehr Tiere „verbraucht“, aber vom Töten nichts wissen will. Pauline de Boks Jagd-Buch lässt uns ganz neu über das Verhältnis von Mensch und Tier und den Platz des Menschen in der Natur nachdenken. «Die Liebe zur Natur und – obwohl es der Jagd scheinbar widerspricht – die Liebe zu den Tieren spricht aus jeder Seite des Buchs.» (Koen Fillet, flämischer Rundfunk VRT, 09.12.2017)

Pauline de Bok © Jan Banning

Pauline de Bok lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin (u. a. von Wolfgang Herrndorf und Sherko Fatah) in Amsterdam und Mecklenburg. „Beute“ ist das dritte Buch, das sich auf ihre „zweite Heimat Mecklenburg“ bezieht. Dorf-Geschichte(n)  aus Fürstenhagen erzählt „Jochen schaff dir ein Kuh an“ und für ihren Roman „Blankow oder Das Verlangen nach Heimat“ wurde sie mit dem Annalise-Wagner-Preis ausgezeichnet. In Neubrandenburg freut sich Pauline de Bok nun auf (Wieder-)Begegnungen mit ihren Lesern in MV und einen anregenden Gedankenaustausch. Das Autorengespräch moderiert Dr. Rolf Voß. Und natürlich steht – direkt am Erstverkaufstag des neuen Buches – ein Büchertisch der Buchhandlung Hugendubel bereit.

Karten für die Autorenlesung (5,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro) gibt es in der Regionalbibliothek Neubrandenburg, Vormerkungen sind gern möglich unter 0395 / 5551324 oder auskunft.bibl@neubrandenburg.de.

Annalise-Wagner-Preis 2018

Die Annalise-Wagner-Stiftung freut sich ab sofort auf Vorschläge und Eigenbewerbungen für den mit 2.500 Euro dotierten Annalise-Wagner-Preis 2018.

Es geht um Texte, die inhaltlich Bezug nehmen auf die Region Mecklenburg-Strelitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte oder die von Autoren verfasst wurden, welche in dieser Region leben.

Für junge Autorinnen und Autoren bis 27 Jahre gibt es zusätzlich eine Chance auf den Annalise-Wagner-Jugendpreis.

Gefragt ist dabei Sachliteratur genauso wie Belletristik oder Kinder- und Jugendliteratur.

Willkommen sind Publikationen aus den letzten drei Jahren und neue Manuskripte.

Gespannt sind die Jury-Mitglieder sowohl auf Vorschläge von Leserinnen und Lesern als auch auf Eigenbewerbungen von Autorinnen und Autoren.

Einzusenden sind der Text und ein kurzes Anschreiben (beides wird nach der Juryarbeit zurückgegeben) an folgende Adresse:

Annalise-Wagner-Stiftung, c/o Regionalbibliothek Neubrandenburg, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg.

Einsendeschluss ist am 15. März 2018.

Gefördert wird der 27. Annalise-Wagner-Preis durch die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin.

Mehr Informationen gibt es unter www.annalise-wagner-stiftung.de
oder direkt bei der Annalise-Wagner-Stiftung (Ansprechpartnerin: Heike Birkenkampf ) per eMail stiftung.bibl@neubrandenburg.de und Telefon 0395 / 5551333.

Download Ausschreibung Annalise-Wagner-Preis 2018 (PDF)

Ausschreibung des 26. Annalise-Wagner-Preises

LOGO_AnnaliseWagnerStiftungDie Annalise-Wagner-Stiftung schreibt den Annalise-Wagner-Preis 2017 aus.
Bewerbungen und Vorschläge sind ab sofort willkommen!
Einsendeschluss ist am 15. März 2017.

Die Annalise-Wagner-Stiftung aus Neubrandenburg schreibt zum 26. Mal ihren Literaturpreis aus, den mit 2.500 Euro dotierten Annalise-Wagner-Preis. Für Texte junger Leute gibt es zusätzlich die Chance auf den Annalise-Wagner-Jugendpreis. Ab sofort können Vorschläge und Bewerbungen eingereicht werden, Einsendeschluss ist am 15. März 2017.

annalisewagner_1903bis1986Gesucht werden Texte, die inhaltlich Bezug nehmen auf die Region Mecklenburg-Strelitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte oder die von Autoren verfasst wurden, welche in dieser Region leben. Dabei ist Belletristik genauso gefragt wie wissenschaftliche oder populärwissenschaftliche Sachliteratur und Kinder- und Jugendliteratur. Willkommen sind Publikationen aus den letzten drei Jahren und neue Manuskripte.

Die Jury ist gespannt auf eigene Bewerbungen von Autorinnen und Autoren, aber genauso auf Vorschläge von Leserinnen und Lesern. Einzureichen ist einfach ein Exemplar des Textes (das nach der Juryarbeit zurückgegeben wird) und ein kurzes Anschreiben an folgende Adresse: Annalise-Wagner-Stiftung, c/o Regionalbibliothek Neubrandenburg, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg.

Die Annalise-Wagner-Stiftung ist ein Vermächtnis der verdienstvollen Heimatforscherin und Autorin Annalise Wagner (1903 – 1986), wurde 1991 in Neubrandenburg als erste neue Kulturstiftung im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern errichtet und macht mit dem Annalise-Wagner-Preis aufmerksam auf den Beitrag von Texten zum kollektiven Gedächtnis der Region. Mehr Informationen zur Annalise-Wagner-Stiftung und zum Annalise-Wagner-Preis gibt es auf der Homepage http://www.annalise-wagner-stiftung.de/ oder direkt bei der Geschäftsstelle der Annalise-Wagner-Stiftung (Kontakt: stiftung.bibl@neubrandenburg.de oder Telefon 0395  555-1333).

… und hier finden Sie die Ausschreibung des 26. Annalise-Wagner-Preises als PDF.