„Das kleine Ich bin ich“

Im Rahmen der Neubrandenburger Familienwochen haben wir am Donnerstag, den 14.10.2021, in der Regionalbibliothek Neubrandenburg die Geschichte vom kleinen Ich von Mira Lobe in drei Sprachen vorgelesen, auf Arabisch, Russisch und Deutsch. Mit dem Kamishibai-Bildkarten-Theater konnten alle Kinder und Erwachsenen die schönen Bilder bestaunen und den Sprachen lauschen. Danach hatten Kinder und Eltern die Möglichkeit ein kleines Ich zu malen und/oder zu nähen… Außerdem konnten sie das vielfältige Angebot der Bibliothek kennenlernen, zu dem auch eine große Auswahl an mehrsprachigen Büchern gehört. Wir hatten viel Spaß und freuen uns auf die nächste Vorlese-Aktion am 20.10.2021.

Originaltext von hier: https://www.mehrsprachigkeit-leben.de/post/das-kleine-ich-bin-ich

30.09.2021 Verleihung des Annalise-Wagner-Preises an Prof. Dr. Mario Niemann für die agrarhistorische Studie „Beständiger Wandel: Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in Mecklenburg von 1900 bis 2000“

Die Annalise-Wagner-Stiftung – mit Geschäftsstelle an der Neubrandenburger Regionalbibliothek – lädt am 30. September 2021, am Vorabend des europaweiten Tages der Stiftungen 2021, herzlich ein zur Verleihung des 30. Annalise-Wagner-Preises!

Die Feierstunde findet um 18 Uhr in der Hochschule Neubrandenburg statt.

Der Eintritt ist frei. Voraussetzung der Teilnahme ist die Anmeldung per eMail an stiftung.bibl@neubrandenburg.de unter Angabe der gesetzlich vorgeschriebenen Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer). Die Platzreservierung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung, eine Teilnahmebestätigung wird zugeschickt. In den Innenräumen der Hochschule besteht Maskenpflicht. Catering und Buchverkauf sind leider nicht möglich.

Der 30. Annalise-Wagner-Preis geht an die agrar- und zeitgeschichtliche Studie „Beständiger Wandel: Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in Mecklenburg von 1900 bis 2000“ von Prof. Dr. Mario Niemann. Diese „erste Gesamtdarstellung des ländlichen Lebens in Mecklenburg im 20. Jahrhundert“ ist ein Meilenstein in der Erforschung der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des mecklenburgischen Landesteils des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Erstmals stehen die Territorien des historischen Mecklenburg-Schwerin und des historischen Mecklenburg-Strelitz gemeinsam im Fokus einer zeitgeschichtlichen agrarhistorischen Untersuchung. Zugleich verspricht die erzählerische Textqualität „fesselnden Lesegenuss“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Publikation erschien 2020 im traditionsreichen, 190jährigen Rostocker Hinstorff Verlag und liegt druckfrisch in der 2. Auflage vor (ISBN 9783356023695).

Herr Prof. Dr. Mario Niemann ist ein renommierter Zeit- und Agrarhistoriker und leitet den Arbeitsbereich Moderne deutsche Agrargeschichte am Historischen Institut der Universität Rostock. Er engagierte sich für dieses publizistische „Herzens-Projekt“ mit einer Leidenschaft, die auf wissenschaftlicher Berufung fußt, weit darüber hinausgeht und auch ganz persönliche Hintergründe hat.

Die Laudatio für Herrn Prof. Dr. Mario Niemann hält Herr Prof. Dr. Ernst Münch, ein Doyen der wissenschaftlichen Forschungen zur mecklenburgischen Landesgeschichte. Er hat diese Forschungen in herausragender Weise geprägt und einen seiner Forschungsschwerpunkte insbesondere auf die mecklenburgische Agrargeschichte gelegt. Seit 2011 ist Herr Prof. Dr. Münch Vorsitzender der Historischen Kommission für Mecklenburg, die als gemeinnütziger Verein die Erforschung der mecklenburgischen Landesgeschichte fördert.

Die Hochschule Neubrandenburg
ist 30 Jahre jung, in der Region wie in ihrem Profil eine einzigartige wissenschaftliche Einrichtung mit sozial-, erziehungs-, gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Fachrichtungen, Agrarwirtschaft, Lebensmitteltechnologie, Geoinformatik, Geodäsie, Messtechnik, Naturschutz, Landschaftsarchitektur und Landnutzungsplanung. Ausgezeichnet als „Innovative Hochschule“ ist sie „Partnerin der Region“. Mit dem Projekt HiRegion fördert sie Wissenstransfer zwischen Region und Hochschule, will „gemeinsam mit regionalen Partnern … Veränderungen gestalten, Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft befördern, Motor einer nachhaltigen, eigenständigen, selbstbewussten Entwicklung der Region sein“.

Die Annalise-Wagner-Stiftung
gehört zu den Vermächtnissen der Heimatforscherin Annalise Wagner(1903-1986) für das „Gedächtnis der Region“. Auf der Grundlage ihres Testaments errichtete das Neubrandenburger Stadtparlament vor 30 Jahren die Annalise-Wagner-Stiftung – die erste neue Kulturstiftung im Bundesland. Stiftungsgremien und Juroren engagieren sich im Ehrenamt. Jährlich vergibt die Stiftung ihren Annalise-Wagner-Preis an einen Text aus der oder über die historische Region Mecklenburg –Strelitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, der mit besonderer inhaltlicher wie sprach-ästhetischer Qualität beiträgt zum gesellschaftlichen Diskurs und demokratischer Erinnerungskultur.

Für alle Fragen rund um die Veranstaltung steht Ihnen gern die Geschäftsstelle der Annalise-Wagner-Stiftung zur Verfügung per Telefon 0395 / 5551333 oder E-Mail stiftung.bibl@neubrandenburg.de.

Wieviel Kultur braucht die Stadt? – Machen Sie mit!

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hält eine große Vielfalt an Kulturangeboten bereit. Ob Musik, Literatur, Kino, Theater oder Malerei – in Neubrandenburg bieten Künstler*innen und Kreative, Vereine, Stadt und Landkreis umfangreiche Möglichkeiten, Kultur zu erleben.
Dennoch: haben Sie Wünsche und Bedarfe, die durch das aktuelle Kulturangebot nicht oder unzureichend erfüllt werden? Die Stadtverwaltung möchte das genauer wissen und die Kulturangebote in Neubrandenburg im Sinne ihrer Bürger*innen weiterentwickeln. Ihre Antworten helfen dabei.

Die Befragung findet im Rahmen der Fortschreibung des Kulturentwicklungskonzeptes für die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg statt. Sie ist freiwillig und anonym. Die erhobenen Daten werden ausschließlich für den o. g. Zweck genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.

Bitte nehmen Sie sich etwa 15 Minuten Zeit für die Beantwortung der Fragen.

Vielen Dank!

Analog trifft digital – hygienisch – nachhaltig – aktuell

 

Neben unserem umfangreichen analogen Sortiment an Zeitungen und Zeitschriften bieten wir Ihnen den digitalen Lesezirkel von sharemagazines an. Die aktuellen Ausgaben zahlreicher Zeitungen und Magazine als Onlineausgabe. Kostenlos und ohne Anmeldung
Ist das Interesse geweckt?

So funktioniert es:

1.       Das eigene Endgerät, z.B. Smartphone  oder  Tablet (Android oder iOS) in die Bibliothek  mitbringen.
2.       An der Information einen WLAN-Zugang holen und ins Netzwerk
„NB-Bibliothek-Gast“ einwählen.
3.       Die Kostenfreie App einmalig bei Google Play bzw. im App Store herunterladen und im
riesigen Angebot stöbern.

Spendenaufruf für Gedenkort Bücherverbrennung

Auf Initiative des Fördervereins der Regionalbibliothek und in Zusammenarbeit mit der Stadt Neubrandenburg soll auf dem Marktplatz ein Gedenkort errichtet werden, der an die Geschehnisse vom 31. Mai 1933 in unserer Stadt erinnert. An diesem Tag verbrannten die Nationalsozialisten auf dem Neubrandenburger Marktplatz Werke, der von ihnen ideologisch geächteten und verfolgten Autorinnen und Autoren. Der Gestaltungsentwurf für diesen Erinnerungsort ist an das Konzept der Lehrpfade „Spurensuche – Orte der Gewalt“ angelehnt.
Der Förderverein bittet nun um Spenden, die die geplante Entstehung des Gedenksteins unterstützen sollen und hofft auf eine große Resonanz. Die IBAN lautet: DE2615050200 0301034214