Archiv des Autors: HBirkenkampf

Autorenlesung Manja Präkels „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ in der Reihe „zeitlupe : zeit & geschichte(n)“

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema 30 Jahre Wendezeit gibt es am 25. Oktober 2019 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „ zeitlupe : zeit & geschichte(n)“ (Projekt zeitlupe der RAA MV und Regionalbibliothek) im Neubrandenburger Lessing-Gymnasium für rund 100 Schüler „Kirschen mit Musik‘“: Manja Präkels stellt ihren Roman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ in einer szenisch-musikalischen Lesung vor. Sie wird live begleitet von den Musikern Thorsten Müller und Benjamin Hiesinger aus der Band der „Der Singende Tresen.

Manja Präkels‘ Roman „erzählt vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut.“ (gedankenmanufaktur.de) Er erfasst das Lebensgefühl junger Leute kurz vor und nach der Wende, beobachtet erschütternd genau die Radikalisierung von Jugendlichen, beschreibt verstörend Rechtsradikalismus und Gewalt. Und er macht „spürbar, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen“ (Clemens Hoffmann / SWR2).

„Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ erhielt u. a. den Anna- Seghers-Preis 2018, das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2018 und den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018. In der Begründung zum „Deutschen Jugendliteraturpreis“ heißt es u. a. „ Präkels porträtiert eine Generation, die den Niedergang der DDR abseits der Großstädte weniger als Befreiung denn als widersprüchliches gesellschaftliches Ereignis erlebt. All dies gelingt ihr mit einer mal sachlichen, mal poetischen Sprache, die den Lesern Mimis Kindheitserinnerungen ebenso anschaulich vor Augen führt wie die zunehmende Beklemmung und Angst angesichts rechter Gewaltexzesse. Dieser Roman über das Jungsein in einem sich verändernden Land schließt eine Lücke im literarischen Schreiben über die Wiedervereinigung Deutschlands.“

Mehr Informationen:

https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/908

https://www.planet-wissen.de/video–jahre-mauerfall–der-lange-weg-zur-einheit-100.html

https://www.gedankenmanufaktur.net/project/kirschen-mit-musik/

http://zeitlupe-nb.de/ ,   https://www.bibliothek-nb.de/   , https://www.lessing-gym.de/

 

 

17.09.2019 , 17 Uhr: BiboKino: Klappe gegen Rassismus

Am 17.09. um 17.00 Uhr lädt der Förderverein der Regionalbibliothek wieder herzlich ein ins „BiboKino“:
Eine Stunde lang gibt es Kurzfilme von jungen Leuten aus Mecklenburg-Vorpommern. Zu sehen sind Realfilme, Animationsfilme, Slow-Motion-Filme und Musikvideos, wie beispielsweise „Friday Friends“, „Talking Things“ oder „Eine Tüte Popcorn“.

Es sind kreative und überraschende Preisträgerfilme des Filmideenwettbewerbs „Klappe gegen Rassismus“ (RAA MV) . Es geht um Denkanstöße rund um Zivilcourage und Demokratie, Vielfalt, Menschenwürde und Menschenrechte. Begleitet wurden die jugendlichen FilmemacherInnen von den Medienwerkstätten aus Mecklenburg Vorpommern.

Anja Schmidt, Projektleiterin der RAAbatz Medienwerkstatt (RAA MV)  ist vor Ort und freut sich auf Fragen und Ideen.

Neugierig? Einfach vorbeikommen, der Eintritt ist frei!

Mehr Informationen:
https://www.raa-mv.de/de/content/raabatz-medienwerkstatt-mecklenburgische-seenplatte
http://www.klappe-gegen-rassismus.de/

 

 

10.09.2019, 17 Uhr, Regionalbibliothek: „Unbekannter Ort Waldbaulager“ : Werkstatt-Gespräch zur Zukunft der Erinnerung an ein Außenlager des KZ Ravensbrück in Neubrandenburg

Am 10. September 2019 um 17 Uhr gibt es in der Neubrandenburger Regionalbibliothek (Marktplatz 1) eine außergewöhnliche „Ideen-Werkstatt“: Es geht um die „Zukunft der Erinnerung“ an die Außenlager des KZ Ravensbrück in Neubrandenburg. Im Fokus steht das „Waldbaulager“ – ein bislang nicht öffentlich zugänglicher historischer Ort im Nemerower Holz.

Das Neubrandenburger KZ-Außenlager in der Ihlenfelder Straße und dessen unterirdisch angelegte Zweigstelle „Waldbau“ bildeten das größte Außenlager des KZ Ravensbrück. Von 1943 bis 1945 mussten etwa 7.000 Häftlings-Frauen unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie in Neubrandenburg leisten.

Für die Einbindung des „unbekannten Ortes Waldbaulager“ in das Netz der Erinnerungs- und Gedenkorte der Stadt, des Landkreises und des Bundeslandes entwickelt momentan ein Projektteam der RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V. eine spannende Vision.

Zum ersten öffentlichen „Werkstatt-Gespräch“ ist jede/r Interessierte herzlich willkommen! Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Historikerinnen freuen sich einfach darauf, vom „Stand der Dinge“ zu erzählen, kreative Ideen für die Gestaltung eines zeitgemäßen öffentlichen Erinnerungsortes zu diskutieren und gemeinsam nachzudenken über Potentiale für historische, politische oder menschenrechtliche Bildung. Eintritt frei!

Mehr Informationen zum Werkstatt-Gespräch:
www.raa-mv.de, www.zeitlupe-nb.de, constanze.jaiser@raa-mv.de

Karikaturen-Sommerspaß & Karl Marx, Finissage mit Prof. Dr. Rolf Hecker am 26. August um 17 Uhr

In der Regionalbibliothek Neubrandenburg sind bis Ende August humorvolle Karl-Marx-Karikaturen zu sehen. 

Grundlage der kleinen Ausstellung ist der Band „Grüß Gott! Da bin ich wieder. Karl Marx in der Karikatur“, der zum 200. Geburtstag des Philosophen in zweiter Auflage im Eulenspiegel Verlag Berlin erschien. Er vereint circa 600 Marx-Karikaturen aus aller Welt, die vom 19. Jahrhundert bis heute entstanden.

In der Regionalbibliothek öffnen rund 50 Motive humorvolle, spöttische, sarkastische oder ironische Blickwinkel auf Leben, Werk und Wirkung. Da spiegeln sich Ablehnung und Befürwortung, Distanz und Zustimmung, kämpferische und bekennerische Haltungen, ironisches Befragen – kurz: 150 Jahre Wirkungsgeschichte.

Ein historisch-philosophischer Sommer-Spaß mit Augenzwinkern in der Reihe „Zeitlupe : Zeit & Geschichte(n)“ von Regionalbibliothek und Projekt zeitlupe der RAA Mecklenburg-Vorpommern!

 Als „Finissage“ gibt es am 26. August um 17 Uhr einen Ausstellungsrundgang mit Mitherausgeber Prof. Dr. Rolf Hecker vom Berliner Verein zur Förderung der MEGA-Edition e.V.

 

18. Juni 2019, 17 Uhr : Förderverein startet mit BiboKino

Den Film „Älter werden in Neubrandenburg“ präsentiert am 18. Juni um 17 Uhr der Förderverein der Regionalbibliothek in Kooperation mit der Seniorenvideogruppe “Rastlos” und startet damit eine neue Veranstaltungsreihe. Das erste dokumentarische Werk drehten die Hobbyfilmer 1999, damals unter dem Motto “Gemeinsam nicht einsam”. Über die Premiere am 28. Mai 1999 im Kino Latücht berichtete der Nordkurier unter der Überschrift “Ein Film, der nicht verstauben sollte”. Und das ist er keineswegs. Selbst nach 20 Jahren ist das, was der Film zeigt, noch höchst aktuell.

Der Film läuft im Veranstaltungsbereich im Untergeschoss der Regionalbibliothek. Er dauert 45 Minuten, wurde auf VHS-Kassette gedreht und liegt inzwischen in digitalisierter Form vor.

Wer sich darüber hinaus für diese Thematik interessiert, hat noch bis zum 29. Juni Gelegenheit, sich die aktuelle Ausstellung „Junge sehen Alte“ anzuschauen. Unter Anleitung von Prof. Dr. Wolfgang von Gahlen-Hoops setzten sich Studierende des Fachbereichs Gesundheit, Pflege, Management an der Hochschule Neubrandenburg anhand biografischer Interviews mit der Soziologie des Alterns auseinander. Zu ihrer Aufgabe gehörte es, die Individualität des Einzelnen zu würdigen und wissenschaftliche Erkenntnisse daran zu überprüfen.