Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Annette Leo stellt vor: „Das Kind auf der Liste“

Berührend, tragisch, unvergesslich: Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie.

© Aufbau Verlag

Dr. Annette Leo stellt am 14.11.2018 um 18 Uhr in der Regionalbibliothek (Studienraum Eingang Darrenstraße) ihre historische Spurensuche „Das Kind auf der Liste“ vor. Als Gast dabei ist Puppenspieler Peter Waschinsky. Das Neubrandenburger Projekt „zeitlupe : Stadt.Geschichte & Erinnerung“ (RAA Mecklenburg-Vorpommern) und Regionalbibliothek laden herzlich ein!

Willy Blum war sechzehn Jahre alt, als er ermordet wurde. 200 Namen von Kindern und Jugendlichen standen im Herbst 1944 auf der Liste für den Transport vom KZ Buchenwald nach Auschwitz-Birkenau. Der Name Willy Blum stand neben dem durchgestrichenen Namen Jerzy Zweigs, der als „Buchenwaldkind“ im Roman „Nackt unter Wölfen“ von Bruno Apitz weltberühmt wurde.

Über Willy Blum und seine Familie wusste man bislang nichts. Annette Leo erinnert an den Jungen, an seine Eltern und seine neun Geschwister. Sie gehörten zu den Sinti-Familien, die seit Generationen mit Wandermarionettentheatern durch Deutschland zogen. Ihre Familiengeschichten erzählen von dieser schon fast vergessenen Kultur-Tradition – und von Vorurteilen, Diskriminierung, Ausgrenzung sowie vom mörderischen Rassismus des Nationalsozialismus. Und sie erzählen auch vom Verschweigen einer Opfergruppe in der Nachkriegszeit: die der Sinti und Roma.

© privat

Historikerin und Publizistin Dr. Annette Leo gibt mit ihren Forschungen und Publikationen wichtige Denkanstöße zur demokratischen Erinnerungskultur und regte mit ihrer Erwin-Strittmatter-Biografie eine breite Diskussion an. Ihre Spurensuche „Der Fürstenberger Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück“ wurde mit dem Annalise-Wagner-Preis ausgezeichnet.

Puppenspieler Peter Waschinsky wird Elemente des traditionellen Wandermarionettentheaters demonstrieren und eine Szene aus Willy Blums Leben spielen. Als Mitbegründer des Neubrandenburger Puppentheaters inspirierte er in den 1980er Jahren die Erneuerung des DDR-Puppentheaters und ist heute „einer der markantesten Vertreter des zeitgenössischen Puppenspiels“ (fidena.de).

Das Autorengespräch moderiert Dr. Constanze Jaiser, Leiterin des RAA-Projekts zeitlupe : Stadt.Geschichte & Erinnerung“.

Die Veranstaltung findet im Studienraum/Stadtarchiv (Eingang Darrenstraße) statt. Eintrittskarten gibt es in der Regionalbibliothek (5,00 Euro/ermäßigt 3,00 Euro), Reservierung ist gern möglich unter 0395  555-1324 oder stiftung.bibl@neubrandenburg.de)

Die Mitarbeiterinnen der Regionalbibliothek laden am 24. Oktober ein zum Tag der Bibliotheken

An diesem Tag machen wir mit besonderen Aktivitäten und Veranstaltungen auf unsere Rolle als Wissensspeicher, Informationsvermittler und kulturelle Einrichtung aufmerksam und wünschen uns viele kleine und große Gäste…

Ein guter Anlass, mal wieder in Büchern, Zeitschriften, Filmen, Hörbüchern, Noten oder Spielen zu stöbern, dazu spielt Peter Bauer von 14 bis 17 Uhr beliebte Melodien am Piano. Bei einem Tässchen Kaffee kommen Mitglieder unseres Fördervereins mit Ihnen ins Gespräch und geben Einblicke, wie sie die Regionalbibliothek künftig ehrenamtlich unterstützen möchten. Vielleicht haben Sie ja Lust, selbst aktiv zu werden? Wir halten Informationen zum Aufgabenspektrum des Vereins für Sie bereit.

In den Begegnungen geht es möglicherweise auch um Ihr Lieblingsbuch aus Kindertagen. Ab November wollen wir Ihre Lieblingskinderbücher in einer kleinen Ausstellung zeigen. Machen Sie mit und entdecken Sie einige Beispiele in unseren Regalen.

Zu den Lieblingsbüchern mehrerer Generationen gehören sicher auch die „galaktisch coolen“ Episoden der Star Wars-Saga. Wir halten spannende Bastel-, Rätsel- und (Vor)Lese-Ideen für Sie bereit, die Sie vor Ort auch gleich ausprobieren können. Diese kultige Aktion wird hoffentlich zum Anziehungspunkt für Star Wars Fans jeden Alters.

Mit Unterstützung des Lesekreises veräußern wir zwischen 14 und 17 Uhr Medien zum kleinen Preis, erwerben Sie „ausgelesene“ oder ausgesonderte Bücher, CDs und DVDs. Den Glanzpunkt setzt um 18 Uhr die Lesung aus „Hans Fallada. Die Biographie“ mit dem Literaturhistoriker Dr. Peter Walther. Für dieses Werk erhielt er den Annalise-Wagner-Preis 2018. Erika Becker vom Neubrandenburger Literaturzentrum moderiert den Abend.

Schon ab 13 Uhr erfahren Sie am Infostand der Annalise-Wagner-Stiftung wie diese entstand oder weshalb der Annalise-Wagner-Preis auf den Wert von Texten für das „Gedächtnis der Region Mecklenburg-Strelitz“ aufmerksam macht.

Uwe Johnson-Tage 2018

Die Uwe Johnson-Tage 2018 werden am 17. September 2018 in der Neubrandenburger Regionalbibliothek eröffnet durch Prof. Carsten Gansel, Vorsitzender der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft und Dr. Tilmann Wesolowski, Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow.

Herzlich laden Mecklenburgische Literaturgesellschaft e.V. und Neubrandenburger Regionalbibliothek ein zu drei Veranstaltungen in der Regionalbibliothek:

Montag, 17. September 2018 · 19.30 Uhr · „Beste Absichten“ Lesung und Gespräch mit Thomas Brussig

Ostberlin 1989. In einem Keller probt Die Seuche, eine Band, die Großes vor­hat. Ihr einziger Fan ist zugleich ihr Manager. Äppstiehn tut, was er kann – und das ist nicht viel. Die Seuche spielt bei Familien­festen und Geburts­tags­feiern und lässt sich in Autoschiebereien am Rande der Prager Botschaft verwickeln. Doch gegen die Wende ist sogar Äppstiehn machtlos.

Thomas Brussig, 1964 in Berlin geboren, hatte 1995 seinen Durch­bruch mit dem Roman Helden wie wir. Es folgten u.a. Am kürzeren Ende der Sonnen­allee (1999), Wie es leuchtet (2004) und das Musical Hinterm Horizont (2011). Seine Werke wurden in 30 Sprachen über­setzt. Thomas Brussig ist der einzige lebende deutsche Schriftsteller, der sowohl mit seinem litera­rischen Werk als auch mit einem Kinofilm und einem Bühnenwerk ein Millionen­publikum erreichte. Zuletzt erschienen von ihm die Romane Das gibts in keinem Russenfilm (2015) und Beste Absichten (2017).

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Regionalbibliothek Neubrandenburg.
Eintrittspreis: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Mittwoch, 19. September 2018 · 19.30 Uhr · „Die Angst der Eliten – Wer fürchtet die Demokratie?“ Lesung und Gespräch mit Paul Schreyer

Das System steckt in der Krise. Liegt der Ausweg in mehr direkter Demo­kratie? Oder ist das Volk zu „dumm“, um in wesentlichen Fragen selbst zu entscheiden? Wenn Außenseiter bei Wahlen erfolgreich sind, heißt es oft, die Bürger hätten „falsch“ abgestimmt. Aber wer entschei­det, was „richtig“ ist? In Deutschland gibt es freie Wahlen für alle erst seit gut hundert Jahren. Doch reichen Abstimmungen über die Zusam­mensetzung eines Parlamentes aus, um ein demokratisches System zu schaffen und eine Oligarchie, also eine Herrschaft der Reichen, zu verhindern? Oder gibt es vielleicht noch weitere, ganz andere wichtige Voraussetzungen für eine Demokratie, die bislang nicht erfüllt sind – weder in Deutschland noch anderswo?

Paul Schreyer, Jahrgang 1977, ist Autor und freier Journalist, unter anderem für das Magazin Telepolis. Er veröffentlichte mehrere Sach­bücher zu den Anschlägen von 9/11. Sein 2014 gemeinsam mit Mat­hias Bröckers verfasstes Buch „Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren“ war ein Spie­gel-Bestseller. Zuletzt erschien 2018 „Die Angst der Eliten“, empfohlen unter anderem vom Literarischen Quartett des ZDF. Paul Schreyer lebt in Mecklenburg-Vorpommern.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Regionalbibliothek Neubrandenburg.
Eintrittspreis: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Montag, 24. September 2018 · 19.30 Uhr · „Meinst Du, die Russen wollen…?“ Lesung und Gespräch mit Carsten Gansel

Seit Erscheinen seines Moskauer Tagebuchs im Juni erfährt der Autor ungebrochene Resonanz. Im Sommer reiste der Literaturwissen­schaft­ler wiederum mehrfach nach Moskau und berichtet nun von neuen Eindrücken und aktuellen Entwicklungen. Wobei er sich von Johnsons Maxime, „die andere Seite mit ihren Augen sehen“ leiten lässt.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Regionalbibliothek Neubrandenburg.
Eintrittspreis: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Vorbestellung und Information

MECKLENBURGISCHE LITERATURGESELLSCHAFT           

Dr. Gundula Engelhard
Ringstraße · Wiekhaus 21
17033 Neubrandenburg
Telefon: 0395 5441671
E-Mail: pegasus-mlg@gmx.de

Die Annalise-Wagner-Stiftung lädt herzlich ein zur Preisverleihung!

Die Annalise-Wagner-Stiftung lädt am 30. Juni 2018 um 15 Uhr im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz herzlich ein zur Feierstunde anlässlich der Verleihung des Annalise-Wagner-Preises an Dr. Peter Walther und des Annalise-Wagner-Jugendpreises an Marvin Wils! Gefördert wird der Annalise-Wagner-Preis von der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, der Jugendpreis von Werbe-Licht Dr. Jahn GmbH.

Hier finden Sie die Einladung als PDF.

Dr. Peter Walther erhält den regionalen Literaturpreis für seine Schriftstellerbiografie „Hans Fallada. Die Biografie“ (Aufbau Verlag 2017, Aufbau Taschenbuch 2018). Die Jury hob hervor, dass es Peter
Walther fesselnd gelinge, die Ambivalenz, die Widersprüche, die mehrfachen Brüche und Rätsel der Persönlichkeit, der Lebensgeschichte und des literarischen Werks Hans Falladas auf aktuellem Forschungsstand neu zu beleuchten. Eine wichtige Rolle spielen dabei Bezüge zur Region Mecklenburg-Strelitz, zu Carwitz, Feldberg oder Neustrelitz, sind doch sowohl Leben und Werk Hans Falladas als auch die Bewahrung, Erforschung und Vermittlung seines literarischen Erbes eng mit dieser Region verbunden. Dr. Peter Walther leitet gemeinsam mit Hendrik Röder das Brandenburgische Literaturbüro. Die Laudatio für Dr. Peter Walther hält Dr. Peter Böthig, Leiter des Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums im Schloss Rheinsberg.

Marvin Wils ist Schüler das Neustrelitzer Gymnasiums Carolinum. Er bekommt den Jugendpreis der Annalise-Wagner-Stiftung für das Manuskript seines Fantasy-Romans „Das Cursor-Vermächtnis“, in dem der junge Autor mit jugendlichen Protagonisten „Gut und Böse“ nuanciert hinterfragt. Dieser Jugendpreis möchte junge Leute anregen und ermutigen, literarisches Schreiben als kreatives Abenteuer zu entdecken.

Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Michael Rappold und Thomas Walter mit Vibraphon und Jazzgitarre. Ein Büchertisch der Buchhandlung Wilke steht bereit.

Der Eintritt ins Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz ist für Gäste der Preisverleihung frei.

Die Annalise-Wagner-Stiftung bittet um eine kurze Anmeldung
per Mail an
stiftung.bibl@neubrandenburg.de oder Telefon 0395 555-1333.

Mehr Informationen: www.annalise-wagner-stiftung.de

Annalise-Wagner-Preis 2018 für Fallada-Biografie von Peter Walther, Annalise-Wagner-Jugendpreis für Fantasy-Roman von Schüler Marvin Wils

Die Schriftstellerbiografie „Hans Fallada“ von Peter Walther (Aufbau Verlag 2017, Aufbau-Taschenbuch 2018) wird mit dem 27. Annalise-Wagner-Preis ausgezeichnet.


Der Literaturpreis der Annalise-Wagner-Stiftung aus Neubrandenburg würdigt hervorragende Texte mit Bezug zur Region Mecklenburg-Strelitz im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, ist mit 2.500 Euro dotiert und wird in diesem Jahr gefördert durch die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin.

Der Schriftsteller Hans Ditzen (1893 – 1947) publizierte unter dem Pseudonym „Hans Fallada“ ein literarisches Werk, dessen beste Texte von weltliterarischem Rang sind. Die Zusammenhänge zwischen dramatischer Lebensgeschichte, Werk und Zeit leuchten seit ca. 15 Jahren Fallada-Romane in Originalfassungen, Quellenfunde und Literaturwissenschaft neu aus. Die internationale „Fallada-Renaissance“ ist auch für die Region des Annalise-Wagner-Preises eine spannende „Literatur-Geschichte“, sind doch sowohl Leben und Werk Hans Falladas als auch die Bewahrung, Erforschung und Vermittlung seines literarischen Erbes eng verbunden mit dieser Region, insbesondere mit dem Ort Carwitz, wo er 1933 bis 1944 lebte.

Auf dem aktuellen Forschungsstand schildert Peter Walther „das Leben des Schriftstellers dicht entlang der Quellen“[1] beeindruckend detailreich wie differenziert, hinterfragt insbesondere Facetten zu Falladas Leben und Werk während der NS-Diktatur mit ihren Bezügen zu Carwitz bzw. Neustrelitz neu. Plastisch vermittelt er die Ambivalenz, die Widersprüche, die mehrfachen Brüche und Rätsel der Persönlichkeit, der Lebensgeschichte und des literarischen Werks und lässt Leser „die Faszination entdecken, die von der Biographie des Schriftstellers ausgeht“.[2] Dabei findet er einen so sachlichen wie warmherzigen Ton, in dem sich die kritische Distanz des Literaturwissenschaftlers mit Respekt und sensibler Empathie verbinden – und eine Erzählweise, die fesselt.

In der Begründung für die Preisvergabe betont die Jury:
„Mit Peter Walthers packend erzählter Fallada-Biografie gehen Leser auf eine erhellende kultur- und zeitgeschichtliche Entdeckungsreise, tauchen ein in eine an- und aufregende biografische Erzählung – und nicht zuletzt: in ein inspirierendes Lese-Erlebnis. Eine Schriftstellerbiografie, spannend wie ein Roman, mit der sich Hans Fallada bestens entdecken – und neu entdecken lässt.“

Vor dem Hintergrund des Jahres des europäischen Kulturerbes 2018 und des 125. Geburtstags von Hans Fallada am 21. Juli 2018 setzt auch der regionale Literaturpreis aus Mecklenburg-Vorpommern seinen kleinen Spot darauf, was uns heute Leben und Werk Hans Falladas zu sagen haben. Insbesondere Falladas „Carwitzer Jahre“ regen an zur Auseinandersetzung mit Themen wie Diktaturen und Meinungsfreiheit, Anpassung und Widerstand, Zivilcourage und Verantwortung … – und dem Preisträgerbuch gelingt es, diese Fragen weise und leise anklingen zu lassen.

Dr. Peter Walther, geboren 1965 in Berlin, studierte in Greifswald, Berlin und Essen Germanistik und Kunstgeschichte und wurde 1995 in Berlin promoviert. Zusammen mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Lutz Seiler gab er die Literaturzeitschrift „Moosbrand“ heraus. Heute leitet er gemeinsam mit Hendrik Röder das Brandenburgische Literaturbüro in Potsdam. Er ist Mitbegründer des Literaturportals „literaturport“ und veröffentlichte Bücher zur Geschichte der Fotografie sowie zu Schriftstellern wie Johann Wolfgang von Goethe, Peter Huchel, Günter Eich und Thomas Mann.

© Marvin Wils

Die Annalise-Wagner-Stiftung vergibt außerdem zum neunten Mal einen Annalise-Wagner-Jugendpreis. Er ist dotiert mit 200 Euro und wird gefördert durch die Neubrandenburger Firma Werbe-Licht Dr. Jahn GmbH. Die Auszeichnung geht an den 17jährigen Schüler Marvin Wils aus Neustrelitz. Am Manuskript seines Fantasy-Romans „Das Cursor-Vermächtnis“ lobt die Jury die spürbare Freude am Entwerfen einer phantastischen Welt und einer spannend-fantasievollen Geschichte mit jugendlichen Helden, in der „Gut und Böse“ nuanciert hinterfragt werden. Mit dieser Preisvergabe möchte die Annalise-Wagner-Stiftung junge Leute anregen und ermutigen, literarisches Schreiben als kreatives Abenteuer zu entdecken.

Die öffentliche Verleihung von Annalise-Wagner-Preis und Jugendpreis findet am 30. Juni 2018 um 15 Uhr im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz statt.

Mehr Informationen:
http://www.aufbau-verlag.de/index.php/hans-fallada.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Walther   www.annalise-wagner-stiftung.de 

Copyright:
Bild 1 © Aufbau-Verlag
Bild 2 © Steffen Muehle