Archiv der Kategorie: Aktuelles

Wieviel Kultur braucht die Stadt? – Machen Sie mit!

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hält eine große Vielfalt an Kulturangeboten bereit. Ob Musik, Literatur, Kino, Theater oder Malerei – in Neubrandenburg bieten Künstler*innen und Kreative, Vereine, Stadt und Landkreis umfangreiche Möglichkeiten, Kultur zu erleben.
Dennoch: haben Sie Wünsche und Bedarfe, die durch das aktuelle Kulturangebot nicht oder unzureichend erfüllt werden? Die Stadtverwaltung möchte das genauer wissen und die Kulturangebote in Neubrandenburg im Sinne ihrer Bürger*innen weiterentwickeln. Ihre Antworten helfen dabei.

Die Befragung findet im Rahmen der Fortschreibung des Kulturentwicklungskonzeptes für die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg statt. Sie ist freiwillig und anonym. Die erhobenen Daten werden ausschließlich für den o. g. Zweck genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.

Bitte nehmen Sie sich etwa 15 Minuten Zeit für die Beantwortung der Fragen.

Vielen Dank!

Spendenaufruf für Gedenkort Bücherverbrennung

Auf Initiative des Fördervereins der Regionalbibliothek und in Zusammenarbeit mit der Stadt Neubrandenburg soll auf dem Marktplatz ein Gedenkort errichtet werden, der an die Geschehnisse vom 31. Mai 1933 in unserer Stadt erinnert. An diesem Tag verbrannten die Nationalsozialisten auf dem Neubrandenburger Marktplatz Werke, der von ihnen ideologisch geächteten und verfolgten Autorinnen und Autoren. Der Gestaltungsentwurf für diesen Erinnerungsort ist an das Konzept der Lehrpfade „Spurensuche – Orte der Gewalt“ angelehnt.
Der Förderverein bittet nun um Spenden, die die geplante Entstehung des Gedenksteins unterstützen sollen und hofft auf eine große Resonanz. Die IBAN lautet: DE2615050200 0301034214

Genießen Sie bis 30. Juli die schönsten Seiten

Im Untergeschoss der Regionalbibliothek, am Informationsplatz links vorbei, wartet eine besonders schöne Ausstellung auf ihr Publikum: Die 25 schönsten Bücher aus dem Jahr 2020. Drei Jurys der Stiftung Buchkunst haben unter hunderten von Einsendungen für die Kategorien „Allgemeine Literatur“, „Wissenschaftliche Bücher, Schul- und Lehrbücher“, „Ratgeber, Sachbücher“, „Kunst- und Fotobücher, Ausstellungskataloge“ sowie „Kinder- und Jugendbücher“ die jeweils fünf prächtigsten Vertreter herausgepickt.

Allesamt sind noch bis zum 30. Juli zu bestaunen. Das Buch „Das Jahr 1990 freilegen“ – Träger des mit 10.000 Euro dotierten Preises der Stiftung Buchkunst – eröffnet die Schau . Eine Sammlung zahlreicher Fotos aus dem Jahr der Wende, begleitet von essayistischen Texten und Dokumenten, die – wie der Titel verspricht – dieses historische Jahr 1990 freilegt.

Einige der Schönheiten befinden sich im Bestand der Bibliothek und liegen zur Ausleihe bereit. Diese lohnt sich, denn nicht nur die Gestaltung, sondern auch der Inhalt kann sich sehen lassen. Kommen Sie also gerne vorbei bis die Wanderausstellung sich wieder auf den Weg zu ihrer nächsten Station macht.

Witt und Witthuhn lesen aus »Zwei Herzen an der Leine«

Der Förderverein der Regionalbibliothek lädt am 26. Juni 2021 um 19:30 Uhr zu einer Lesung voller Poesie, Pop und Politik ein. Silvio Witt und Friederike Witthuhn lesen und plaudern im Haus der Kultur und Bildung aus „Zwei Herzen an der Leine“. Ursprünglich war die Lesung bereits für den vergangenen Oktober geplant, musste pandemiebedingt aber verschoben werden. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.

Silvio Witt schreibt seit seinem 15. Lebensjahr Gedichte; 32 davon hat er in einem kleinen Buch zusammengefasst. „Für mich sind Gedichte wie kleine Momentaufnahmen oder wie geschriebene Fotografien. Ich kann mit ihnen eine Beobachtung, eine Stimmung oder ein Gefühl festhalten. Das Publikum wird also lachen und sinnieren können“, so der Oberbürgermeister zu seiner Motivation für diese Lesung, in der einige dieser kurzen Anekdoten vorgestellt werden. An seiner Seite ist dabei die Journalistin Friederike Witthuhn.

„Das ‚Witt‘ in unserem Nachnamen haben wir ja schon gemeinsam. Ich freue mich auf den Abend. Im Vorfeld habe ich Gedichte ausgesucht, die ich persönlich am spannendsten finde“, so Friederike Witthuhn. Anhand dieser Verse soll sich eine muntere Unterhaltung entwickeln, die Kunst und auch Politik humorvoll beleuchten.

Karten für die Veranstaltung sind am Ticketservice oder an der Touristeninformation erhältlich.

10. Mai – Erinnerung an die NS-Bücherverbrennungen

Das Team der Regionalbibliothek erinnert an die Bücherverbrennungen, die im Frühling 1933 stattfanden und einen großen Einschnitt in die Kulturgeschichte Deutschlands bedeuten. In über 102 Verbrennungsaktionen wurden tausende Titel von jüdischen, sozialistischen oder liberalen Autoren und Autorinnen verbrannt, darunter einige, die wir heute noch gut kennen: Erich Kästner, Bertolt Brecht, Anna Seghers und noch so viele mehr.

So haben unsere Mitarbeiterinnen auf den Gehweg vor der Bibliothek die Namen von Autoren aufgeschrieben, deren Werke vor 88 Jahren im Feuer vernichtet wurden. Dabei ist das nur ein Bruchteil von den Opfern. Die komplette Liste ist wesentlich länger, der Weg vor der Bibliothek würde gar nicht ausreichen. Diese Liste soll stellvertretend für alle diese Autoren und Autorinnen stehen und an ihre wichtige Arbeit erinnern.