neu.sw sponsert Wasserspender für die Regionalbibliothek

Neubrandenburgs Regionalbibliothek hat jetzt einen

© Neubrandenburger Stadtwerke

Trinkwasserspender. Besucher der Bücherei finden ihn im Untergeschoss direkt am Ausleih-Automaten. „Das ist ein schöner Service für unsere Gäste“, sagt die Leiterin der Bibliothek, Angelika Zillmer. Der Wasserspender wurde auf Initiative des Fördervereins der Regionalbibliothek aufgestellt. Die Neubrandenburger Stadtwerke haben das Vorhaben gern finanziell unterstützt und stellen auch die Gläser bereit. So gibt es jetzt frisches, kostenloses Trinkwasser – und das ohne Plastikmüll!

Der Förderverein der Regionalbibliothek Neubrandenburg e.V. wurde im Januar 2019 gegründet und hat aktuell 63 Mitglieder. Sie organisieren unter anderem Autorenlesungen und andere öffentliche Veranstaltungen, bieten Hilfe für Leserinnen und Leser mit Handicap und sammeln Spenden. Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt auf der Leseförderung. Die nächste Veranstaltung gibt es bereits am kommenden Dienstag, den 18. Februar, um 17.00 Uhr mit dem „BiboKino“. Zwei Kurzfilme der Senioren-Video-Gruppe „Rastlos“ erzählen Heimat-Geschichte(n) von Wiekhäusern in Neubrandenburg und über den Heimatforscher Walter Gotsmann. Der Eintritt ist frei!

BiboKino | 18. Februar | 17 Uhr | Kurzfilme über die Wiekhäuser und den Heimatforscher Walter Gotsmann in der Bibliothek

Am 18.02.2020 um 17 Uhr lädt der Förderverein der Neubrandenburger Regionalbibliothek herzlich ein ins „BiboKino“. Zwei Kurzfilme der Senioren-Video-Gruppe „Rastlos“ erzählen Heimat-Geschichte(n) von Wiekhäusern in Neubrandenburg und über den Heimatforscher Walter Gotsmann. Der Eintritt ist frei!

„Neues Leben hinter alten Mauern” heißt ein interessanter Film, der nach einem Drehbuch von Renate Triebel entstand. Mit den Wiekhäusern verbinden sich viele Facetten Neubrandenburger Stadtgeschichte – und überraschende Geschichten vom heutigen „Stadt-Leben“ entlang der historischen Stadtmauer. Wer neugierig ist auf Beispiele für das gegenwärtige „(Innen-)Leben“ von Wiekhäusern, kann mit der Senioren-Videogruppe „Rastlos“ in 30 Minuten auf filmische Entdeckungsreise gehen!

Der zweite Kurzfilm erzählt in 20 Minuten heute kaum bekannte „Heimat-Geschichte(n)“ über Walter Gotsmann (1891-1961), an den u. a. der Walter-Gotsmann-Weg in Neubrandenburg, der Gotsmann-Stein in den Hellbergen bei Wendfeld oder der Gotsmann-Naturlehrpfad bei Serrahn erinnern. Barbara Hübner und Joseph Wiesner fragen – im Film unterstützt von Hanna-Maria Kallus-Gotsmann und Erwin Hemke: Wer war dieser verdienstvolle ehrenamtliche Heimatforscher, Naturschützer und Künstler?

In der Reihe BiboKino zeigt der Förderverein der Regionalbibliothek an jedem 3. Dienstag im Monat interessante Filme, die in der Region, in Vereinen, Initiativen oder Bildungseinrichtungen entstanden sind. Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen:
Senioren-Video-Gruppe Rastlos

Förderverein der Regionalbibliothek Neubrandenburg

Regionalbibliothek Neubrandenburg

Lesetipp: Bücher von Bianca Iosivoni

https://www.ravensburger.de/produkte/jugendbuecher/fantasy-und-science-fiction/sturmtochter-band-1-fuer-immer-verboten-47908/index.html

Hi, mein Name ist Anna Lena und ich absolviere momentan ein zweiwöchiges Praktikum in der Regionalbibliothek Neubrandenburg. Ich habe mehrere Aufgaben – einige davon wären zum Beispiel die DVDs säubern und alles in die Regale einsortieren.
Aber heute möchte ich über eine Autorin berichten, sie heißt Bianca Iosivoni und ist in der Jugendliteratur sehr beliebt. Bianca Iosivoni wurde 1986 geboren und ist somit 34 Jahre alt. Sie schreibt hauptsächlich Romane, die einen sehr bewegen und mitreißen. Den Kopf voller Ideen beginnt sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seitdem nicht vorstellen damit aufzuhören. Nach dem Abitur studierte sie Sozialwissenschaften in Hannover und arbeitete in einer Online Redaktion. Inzwischen ist sie freiberufliche Autorin. Sie schreibt gerne in Cafés und reist um die Welt, am liebsten nach Schottland. Ihr erstes Buch erschien 2014 und heißt „Lines of yesterday“. Sie hat bisher gute Bücher geschrieben aber eins ihrer wohl beliebtesten Bücher ist „Der letzte erste Blick“. Eine jetzt schon sehr gewünschte Buchreihe von ihr, welche bald erscheinen wird ist „Feeling close to you“ und „Finding back to us“. Diese Dilogie erscheint am 24.2.2020. Das wohl beste an ihren Büchern ist, dass sie sich sehr fließend und in einem Zug lesen lassen.

Ein sehr gutes Buch von ihr ist der erste Band der Reihe „Sturmtochter für immer verboten“. Der Hauptcharakter ist Ava, die herausfindet, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten das Wasser beherrschen kann. Das ruft die fünf mächtigsten schottischen Clans auf den Plan und an ihrer Seite kämpft der attraktive Lance. Bei 480 Seiten denkt der eine oder andere, dass es wohl ziemlich lange dauert dieses Buch zu lesen, aber wenn man erstmal im Lesefieber drin ist, bemerkt man wohl kaum, dass man schon fast fertig ist. Ihr letztes Buch was erschienen ist, ist „Sturmtochter -Für immer vereint“ Band drei. Viele ihrer Bücher erscheinen im Lyx Verlag. Weitere Bücher von ihr sind „Was auch immer geschieht“, „Flying high“ und „Falling Fast“. Auf Falling Fast möchte ich auch nochmal genauer drauf eingehen. Im Roman „Falling Fast“ von Bianca Iosivoni Handelt es um Hailee DeLuca die sich ab sofort all die Dinge tut, die sie sich früher nicht getraut hat. Dafür möchte sie einen Road Trip machen, bleibt aber auf Hälfte der Strecke stehen, da ihr Auto ein Schaden hat. Zu ihrem Pech ist es auch noch in einer Kleinstadt und ausgerechnet dort, wo ihr toter Internetfreund gelebt hat. Bei all dem Chaos begegnet sie seinem alten besten Freund Chase und sie verlieben sich ineinander. Nur hat Hailee ein großes Geheimnis und dazu weiß sie noch nicht mal was zwischen Chase und ihrem Internetfreund geschehen ist. Ob das halten kann?

Vorschläge und Bewerbungen für den Annalise-Wagner-Preis 2020 gesucht!

Die Annalise-Wagner-Stiftung freut sich auf Vorschläge und Bewerbungen für den mit 2.500 Euro dotierten Annalise-Wagner-Preis 2020.

Einsendeschluss ist am 15. März 2020.

Die Preisvergabe wird gefördert von der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Ausgezeichnet wird ein Text, der sich inhaltlich auf das Gebiet der historischen Region „Mecklenburg-Strelitz“ im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bezieht oder der von Autorinnen und Autoren verfasst wurde, die in dieser Region leben.

Sachliteratur ist genauso gefragt wie Belletristik aller Genres oder Kinder- und Jugendliteratur! Willkommen sind Publikationen aus den letzten drei Jahren und unveröffentlichte Manuskripte. Junge AutorInnen bis 27 Jahre haben zusätzlich eine Chance auf den Annalise-Wagner-Jugendpreis.

Eigenbewerbungen und Vorschläge können ab sofort schriftlich eingereicht werden per E-Mail an stiftung.bibl@neubrandenburg.de oder an die Postadresse: Annalise-Wagner-Stiftung, c/o Regionalbibliothek Neubrandenburg, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg. Einsendeschluss ist am 15. März 2020.

Der Annalise-Wagner-Preis war der erste neue Literaturpreis, der in Mecklenburg-Vorpommern nach der Gründung des Bundeslandes ins Leben gerufen wurde. Er ist ein Vermächtnis der mecklenburgischen Heimatforscherin Annalise Wagner (1903 – 1986) und wird im Jahr 2020 zum 29. Mal verliehen.

Mehr Informationen gibt es unter www.annalise-wagner-stiftung.de, per Telefon 0395 555-1333 oder per eMail an stiftung.bibl@neubrandenburg.de.

2020_Flyer_Annalise-Wagner-Preis_Ausschreibung Förderer

Lesetipp: „Ich war Hitlerjunge Salomon“ von Sally Perel

Hey, mein Name ist Jule und ich absolviere momentan ein fünftägiges Schülerpraktikum in der Regionalbibliothek Neubrandenburg. Ich habe mich für dieses Buch entschieden, da ich mich sehr für den Zweiten Weltkrieg interessiere.

Das Buch handelt von einem 16-jährigen Juden namens Salamon Perel, welcher 1925 in Peine geboren ist. Seine Eltern zogen 1918 aus Russland nach Deutschland und eröffneten ein Schuhgeschäft. Aufgrund der Nürnberger Gesetze wurde Salomon 1935 von der Schule verwiesen, sodass seine Eltern das Schuhgeschäft verkauften und die gesamte Familie nach Lodz in Polen floh. Dort fanden sie Unterschlupf bei der Schwester der Mutter. Jedoch währte dies nicht lange, da nach Einmarsch der deutschen Armee, am 1.9.1939, Salomon sich erneut auf die Flucht begab. 1941 geriet er innerhalb Polens in die Fänge der Nazis und traf die Entscheidung seines Lebens. Er nimmt eine falsche Identität an und führt von dort an ein Doppelleben in der Hitlerjugend und fungiert an der Ostfront als Dolmetscher für die deutsche Wehrmacht. Dauernd gerät er in Schwierigkeiten und es droht, dass seine wahre Identität auffliegt.

Ich war Hitlerjunge Salomon von Sally Perel ©heyne fliegt

Das Buch ist für mich sehr fesselnd, da es auf einer wahren Begebenheit beruht und bis ins kleinste Detail die damaligen Umstände und Gefühle der Menschen beschreibt. Des Weiteren gibt es Originalaufnahmen in dem Buch, so auch von dem Protagonisten Salomon Perel. Zudem gibt es auf den letzten Seiten ein Interview. Empfehlenswert ist das Buch für all jene, die sich gerne über den Geschichtsunterricht hinaus über die Abläufe des NS-Regimes informieren. Jedoch sei gesagt, dass in dem Buch schonungslos über die erschreckenden Erlebnisse Salomons berichtet wird.

 

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