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„Tropfeninstallation“ – Kunst im Zeichen der Erinnerung

Anlässlich des Kriegsendes sowie der Befreiung der Lager in Neubrandenburg und Ravensbrück wird aktuell bis Ende Mai 2021 in den Fenstern der Regionalbibliothek eine „Tropfeninstallation“ von Imke Rust gezeigt. Mit diesem Werk möchte die Künstlerin an die rund 7.000 Frauen erinnern, die in einem Neubrandenburger Konzentrationslager leiden mussten. Zudem informiert eine Plakat-Ausstellung über die Geschichte des hiesigen KZ-Außenlagers, schenkt den Stimmen von Überlebenden Aufmerksamkeit und zeigt weitere Angebote zur Thematik auf. Eine zentrale Idee der Aktion ist es, Interessierten die Möglichkeit zu geben, selbst einen „Namenstropfen“ zu gravieren und durch ihr zivilgesellschaftliches Engagement die Erinnerungsarbeit aktiv zu unterstützen.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann wenden Sie sich gern per Mail an die Koordinatorin Gedenkarbeit Frau Bülow (bianka.buelow@neubrandenburg.de).

Die Schau ist das Resultat einer Zusammenarbeit zwischen der Stadt Neubrandenburg, Abteilung Kultur, der Regionalbibliothek sowie dem Bildungsträger RAA M-V im Rahmen des regionalgeschichtlichen Projektes „zeitlupe I Stadt.Geschichte & Erinnerung“.

Nachlese: Kunst für das Recht auf Meinungsfreiheit : Graffiti-Workshop in Neubrandenburg

Hier gibt es einen interessanten Nordkurier-Beitrag über das Jugend-Kunst-Projekt am Tag der Menschenrechte (PDF).

Hier finden Sie Fotos und einen spannenden Bericht von Dr. Constanze Jaiser, Leiterin des Projektes Zeitlupe : Stadt. Geschichte und Erinnerung (PDF)

Graffiti, Kunst und Meinungsfreiheit

Um Graffiti, Kunst und Meinungsfreiheit geht es vom 8.12. bis 10.12.2017 beim 1. Neubrandenburger Graffiti-Workshop des Projektes „Zeitlupe“ der RAA Mecklenburg-Vorpommern.

Mitmachen können – kostenfrei! – junge Leute zwischen 15 und 26 Jahren.

Der Graffiti-Workshop startet in der Regionalbibliothek mit dem Einstieg in das aktuelle Menschenrechts-Thema „Meinungsfreiheit“.

Und spannend wird, wie sich die heißen Diskussionen in den folgenden zwei Projekttagen in kreative Graffitis verwandeln.

Beim Ausprobieren von Sprüh-Techniken und Graffiti-Gestaltung hilft der Berliner Graffiti-Künstler KOBE EINS, international bekannt u. a. als Mitgestalter des Street-Art-Kunstwerkes The Haus .

Wer dabei sein möchte, sollte sich schnell einen der (Rest-)Plätze sichern!

Mehr Informationen und Anmeldung direkt bei:

Bianka Bülow, Projekt „Zeitlupe : Stadt.Geschichte Erinnerung“ / RAA Mecklenburg-Vorpommern,

Telefon 03991/ 669619, bianka.buelow@raa-mv.de, http://www.raa-mv.de/